Autoindustrie:Porsche prüft Batteriefabrik in Brandenburg

Autoindustrie: Porsche-Hauptverwaltung mit dem Kunstwerk "Inspiration 911" von Gerry Judah in Zuffenhausen. Der Sportwagenhersteller sucht gerade einen Standort für eine Batteriefabrik.

Porsche-Hauptverwaltung mit dem Kunstwerk "Inspiration 911" von Gerry Judah in Zuffenhausen. Der Sportwagenhersteller sucht gerade einen Standort für eine Batteriefabrik.

(Foto: Arnulf Hettrich/imago images)

Autohersteller prüft Standort für eine Gigafactory. Ein Kandidat könnte das Flughafengelände Schwarzheide sein, das in ein Industriegebiet umgewandelt werden soll.

Nach der Tesla-Ansiedlung bahnt sich in Brandenburg möglicherweise eine nächste Großinvestition an. Nach dpa-Informationen prüft der Autohersteller Porsche den Bau einer Batteriefabrik auf dem Areal des Flugplatzes Schwarzheide/Schipkau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Zunächst hatten die Lausitzer Rundschau und die B.Z. darüber berichtet. Vom Wirtschaftsministerium in Potsdam hieß es dazu: "Tatsächlich können wir uns wie üblich nicht zu etwaigen Ansiedlungsvorhaben äußern und bitten um Verständnis, dass Gespräche vertraulich bleiben müssen." Auch die Wirtschaftsförderung (WFBB), Ansprechpartner für Investoren, ansässige Unternehmen und technologieorientierte Existenzgründungen im Land wollte dazu nichts sagen.

Nach Angaben von Porsche ist gerade eine Gigafactory der Cellforce Group in Kirchentellinsfurt mit 1,3 Gigawattstunden im Bau, der Fertigstellungstermin sei für Mitte 2024 avisiert. "Die Porsche AG prüft gemeinsam mit der Cellforce Group darüber hinaus eine potenzielle Skalierung auf über 20 Gigawattstunden an einem zweiten Standort. Die Entscheidung hierfür soll bis Ende 2023 getroffen werden", teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. Das Flugplatzgelände soll in den kommenden Jahren zu einem Industriegebiet umgewandelt werden.

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