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Montagsinterview:"Hier wird nicht gezockt"

"Wir sind gut kapitalisiert, es gibt keinen Grund, alarmiert zu sein", sagt James von Moltke über seinen Arbeitgeber, die Deutsche Bank.

(Foto: oh)

James von Moltke, der neue Finanzvorstand der Deutschen Bank, über das Vermächtnis seiner im Widerstand aktiven Großeltern, die Prägung durch seine Großmutter und die Krise des Kreditinstituts.

Interview von Meike Schreiber und Markus Zydra, Frankfurt

Es ist früh am Morgen, die Sonne über Frankfurt ist noch nicht aufgegangen. Auch James von Moltke ist gerade erst ins Büro im 34. Stock der Deutschen Bank gekommen. Der neue Finanzvorstand hält die Tasse Kaffee mit beiden Händen, fast um sich zu wärmen; der Schaum trägt das Logo der Bank. Moltke kommt aus einer berühmten Familie. Wenn man ihn sieht, denkt man an seinen Großvater, den Widerstandskämpfer. Wie wächst man auf mit einem Helden in der Familie? Wie landet man bei der Deutschen Bank? Moltke antwortet zumeist auf Deutsch, seine Stimme klingt dann sehr weich. Lieber spricht er aber in seiner Muttersprache Englisch. Es ist sein erstes Interview in neuer Funktion.

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