Ökonomie:Tanzen, bis der Markt kommt

K-Pop: BTS bei den 2020 MTV Video Music Awards

Aus Südkorea auf die internationalen Bühnen: Hier tanzt die Band BTS bei den MTV Video Music Awards 2020.

(Foto: Viacom/Reuters)

K-Pop verfolgt eine neoliberale Agenda. Soziologische Anmerkungen über den Kapitalismus des Jahres 2021 und Fanhorden als Kunden der Zukunft.

Essay von Gooyong Kim

Die weltweit erfolgreiche Popmusik aus Südkorea verfolgt ein neoliberales Mantra. K-Pop forciert geschickt, was der Neoliberalismus anstrebt: Der Markt soll auf alle Bereiche des Lebens ausgeweitete werden, der ökonomische Imperativ die Gesellschaft völlig durchdringen. In seiner extremen Form manifestiert sich dieses Vorgehen in der scheinbar unaufhaltsam populären Band BTS. Die Botschaft ihrer Musik: Auch wenn es den Menschen finanziell schlechter geht, sollen sie bitte immer weiter selbst an sich arbeiten und an ihren individuellen Erfolg im Kapitalismus glauben. Dieser Artikel wirft ein kritisches Licht auf das Phänomen der neoliberalen Agenda des K-Pop.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Erwin Huber
Interview mit Erwin Huber
"Die letzte Stufe zur Rücksichtslosigkeit wollte ich mir nie antun"
Parents sleeping with newborn baby in bed model released Symbolfoto property released PUBLICATIONxIN
Familie
Schlaf bitte ein, bitte!
Katharina Afflerbach
Selbstverwirklichung
Wie man mitten im Leben noch mal neu anfängt
Narzissmus
Macht durch Mitleid
Wirt Matthias Kramhöller in Geratskirchen
Gasthof in Niederbayern
Erst dachten alle: Volltreffer
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB