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Giannis Dragasakis im Interview:"Griechenland wurde zur Laborratte"

Giannis Dragasakis

Giannis Dragasakis, 70, gehört seit 1989 dem griechischen Parlament an, seit 2015 ist er Vize-Premier.

(Foto: Aris Messinis/AFP)

Der griechische Vizepremier Giannis Dragasakis glaubt, dass es andere Möglichkeiten als die Sparpolitik gegeben hätte und fordert neue Schuldenerleichterungen.

Interview von Mike Szymanski

Als das Linksbündnis Syriza von Premier Alexis Tsipras 2015 in Griechenland an die Macht kam, war der Spott groß: Jetzt würden die Unerfahrenen herrschen, die Anfänger. Auf Giannis Dragasakis, zum Vizepremier befördert, traf das keineswegs zu. Der 70-Jährige ist seit 1989 Abgeordneter im Parlament. Als Tsipras noch ein Teenager war, gehörte Dragasakis für kurze Zeit einer überparteilichen Übergangsregierung als Vizefinanzminister an. Er gilt als bodenständig, besonnen und enger Vertrauter von Tsipras. Jetzt hat er sich zum Ziel gesetzt, an der Seite des Premiers das Land 2018 aus dem dritten Hilfsprogramm herauszuführen.

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