Glücksforscher Anton Bucher:"Geiz ist eine Frage der Erziehung"

Lesezeit: 4 min

Glücksforscher Anton Bucher: Geizige Menschen hüten ihren Besitz und wollen nichts abgeben, auch wenn es ihnen finanziell sehr gut geht. Manche leiden an geringem Selbstwertgefühl.

Geizige Menschen hüten ihren Besitz und wollen nichts abgeben, auch wenn es ihnen finanziell sehr gut geht. Manche leiden an geringem Selbstwertgefühl.

(Foto: imago images; Collage: SZ)

Der Werbeslogan "Geiz ist geil" sorgte einst für Wirbel, heute ist Schnäppchenjagd Volkssport. Aber was macht Geiz mit Menschen, und warum werden schon Kinder knauserig?

Interview von Hendrik Munsberg

Jeder kennt Dagobert Duck, den superreichen Geizhals, als drollige Comicfigur. Doch für viele fühlte es sich wie ein Tabubruch an, als die Elektrohandelskette Saturn vor 20 Jahren mit dem Verkaufsslogan "Geiz ist geil" antrat. Heute gibt es längst regelrechte Schnäppchenjagd-Feiertage wie den Black Friday. Aber warum sind schon Kinder geizig? Und wie kann man ihnen das abgewöhnen? Fragen an Anton Bucher; er ist Theologe an der Uni Salzburg und Autor des Buches "Psychologie des Glücks".

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Im Asia-Laden endlich das richtige kaufen
Essen und Trinken
Im Asia-Laden endlich das Richtige kaufen
Luftverkehr
"Ich befürchte, dass dieser Sommer ein Horror wird"
Vizepräsident Mike Pence in seinem Versteck während des Sturms aufs Kapitol am 6. Januar 2021. Die Randalierer verpassten ihn nur um wenige Meter.
Anhörung zum Sturm aufs US-Kapitol
"Eine akute Gefahr für die amerikanische Demokratie"
grüne flagge
Dating
Diese grünen Flaggen gibt es in der Liebe
Digitale Währungen
Der Krypto-Crash
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB