Pandora Papers:Ein deutscher Staatskonzern, amerikanische Sanktionen - und fragwürdige russische Partner

ARCHIV - 04.07.2020, Hessen, Wiesbaden: Michael Boddenberg (CDU), Finanzminister von Hessen, sitzt auf seinem Platz im Plenarsaal. (zu dpa 'Deutliche Oppositionskritik am Haushaltsentwurf der Landesregierung') Foto: Andreas Arnold/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der hessische Finanzminister Michael Boddenberg (CDU), Aufsichtsratschef bei Fraport, sieht ein paar Fragen auf sich zukommen.

(Foto: dpa)

Der Flughafenbetreiber Fraport kooperiert mit Firmen, die von den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union sanktioniert sind. Der Staatskonzern gibt sich schweigsam - dabei geht es auch um Staatsgeheimnisse

Von Petra Blum, Florian Flade, Jörg Schmitt und Nils Wischmeyer, München

Vier Seiten liniertes Papier, mit blauem Kugelschreiber sind, gut lesbar und in exakten Lettern, sieben Briefkastenfirmen notiert, dazu Bankkonten, Passwörter, Ansprechpartner und detaillierte Anweisungen, wie mit diesen Firmen zu verfahren sei. Darüber hat jemand geschrieben, wie zur Sicherheit: "Spezielle Behandlung": Es ist ein Dokument von besonderer Vertraulichkeit, das durch die Pandora Papers den Weg aus der zyprischen Anwaltskanzlei mit dem klangvollen Namen Demetrios A. Demetriades den Weg in die Öffentlichkeit gefunden hat.

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