... haben sich bei dem Hersteller von Computerteilen in den vergangenen Monaten 13 Mitarbeiter das Leben genommen. Der letzte Fall ereignete sich am 4. August, als sich eine 22-jährige Arbeiterin vom Dach ihres Arbeiterwohnheims in der östlichen Provinz Jiangsu stürzte. Inzwischen hat Foxconn einiges unternommen, um die Selbstmordrate zu senken: Die Löhne wurden in zwei Schritten erheblich angehoben, die Zahl der Überstunden reduziert, Therapeuten eingestellt und Sicherheitsnetze auf den Gebäuden montiert, um Menschen vom Sprung in den Tod abzuhalten. Zudem entwickelt Foxconn mittlerweile Jobrotation-Programme, um die Arbeit abwechslungsreicher zu gestalten. Die Krönung der Bemühungen waren nun aber Großveranstaltungen an verschiedenen Standorten des Unternehmens.  

Bild: AFP 19. August 2010, 15:082010-08-19 15:08:53 © sueddeutsche.de/AFP/pak/mel