FinCEN-Files:Absturz einer Ikone

Deutsche Bank bittet Manager um freiwilligen Gehaltsverzicht

Die Deutsche Bank hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten in einem Maße Vertrauen verspielt, wie man es nie und nimmer für möglich gehalten hat.

(Foto: Arne Dedert/dpa, Bearbeitung: SZ)

Die Deutsche Bank war mal der Stolz der bundesrepublikanischen Wirtschaft. Doch dann hat sie der Größenwahn gepackt - und es folgten Skandale, Skandale, Skandale. Wie konnte das bloß passieren?

Essay von Ulrich Schäfer

"Vertrauen ist der Anfang von allem", lautet ein Slogan, mit dem die Deutsche Bank 1995 geworben hat. In einem rührseligen, 31 Sekunden langen TV-Spot präsentierte sie den Fernsehzuschauern ein Baby, welches seine kleinen Finger nach der Hand seiner Eltern streckt; ein Kind, das auf dem Schwebebalken einen Salto vollführt; und eine Braut, die erwartungsvoll vor den Traualtar tritt. Alles war in ein wohliges, warmes Lichte getaucht. Und zum Schluss dann der Slogan: "Vertrauen ist der Anfang von allem".

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