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Finanzen:Entlastung für Lebensversicherer

Bundesregierung kündigt neue Regeln für die Zinszusatzreserve an. Sie soll langsamer befüllt werden, als bisher geplant. Ein genauer Entwurf soll spätestens im Oktober veröffentlicht werden.

Von Jonas Tauber, Berlin

Die Lebensversicherer können noch 2018 mit einer deutlichen Entlastung bei der Zinszusatzreserve (ZZR) rechnen. Diese dient der Absicherung früher zugesagter, hoher Zinsgarantien an die Kunden im derzeitigen Niedrigzinsumfeld. Die angekündigte Obergrenze für Provisionen - der Provisionsdeckel - soll dagegen erst 2019 auf den Weg gebracht werden. Das schreibt das Bundesfinanzministerium auf eine Frage von Gerhard Schick, Finanzexperte der Grünen. Lange hatte es so ausgesehen, als ob Berlin das eine mit dem anderen verbinden will. "Die Verordnung, mit der die Vorschriften zur Zinszusatzreserve geändert werden sollen, soll in diesem Jahr verkündet werden und in Kraft treten", heißt es jetzt. Spätestens im Oktober werde der Entwurf veröffentlicht. Die inzwischen 60 Milliarden Euro schwere ZZR funktioniert, kann aber langsamer befüllt werden, argumentiert die Regierung. Denn die Zinsen seien stärker gesunken als gedacht, und die Branche müsse sich für die Finanzierung der Reserve von gut verzinsten Kapitalanlagen trennen.

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