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Fahrdienste vs. Taxifahrer:Selbst San Francisco droht Uber

German Court Bans Uber Service Nationwide

Eine Uber-App: Droht Ärger in San Francisco?

(Foto: Getty Images)

Nicht nur in Deutschland wird der Taxi-Konkurrent ausgebremst: Auch in seiner Start-up-freundlichen Heimatstadt knöpft sich die Staatsanwaltschaft nun Uber vor.

  • Der Staatsanwalt von San Francisco droht Uber mit einer einstweiligen Verfügung.
  • In seiner Gründungsstadt macht der Fahrdienst lokalen Taxifahrern zu schaffen.

Staatsanwalt knöpft sich Fahrdienste vor

Ausgerechnet in seiner Gründungsstadt San Francisco soll Uber jetzt ausgebremst werden: Gegen den Fahrdienst sowie gegen die Konkurrenten Lyft und Sidecar könnte eine einstweilige Verfügung erwirkt werden, heißt es in einem Brief der Staatsanwaltschaft in San Francisco an die Firmen. Das bestätigte ein Sprecher der Behörde dem Wall Street Journal.

Verstößt Uber gegen kalifornische Gesetze?

Der konkrete Vorwurf: Die Dienste gewähren ihren Kunden seit Jahresbeginn Rabatt für eine Strecke, wenn diese bereit sind, sich das Taxi mit Fremden zu teilen. Das verstoße jedoch gegen die kalifornische Richtlinie, wonach Transportfirmen eine einzige Fahrt nicht mehreren Kunden in Rechnung stellen dürfen.

Was ist Uber?

Uber vermittelt über das Internet oder über eine entsprechende Handy-App Fahrgäste an Fahrer. Für die Vermittlung kassiert Uber eine Provision. Taxi-Unternehmen sehen darin einen unfairen Wettbewerb, weil für private Fahrer nicht die strikten Regeln des Beförderungsgewerbes gelten. Auch in Deutschland haben Taxi-Verbände mehrere einstweilige Verfügung gegen Uber erreicht.

Taxinutzung in Ubers Gründungsstadt bricht ein

Die Taxinutzung in San Francisco ist in den vergangenen 15 Monaten um mehr als 65 Prozent eingebrochen, behauptet die lokale Taxivereinigung. Sie macht Fahrdienste wie Uber, Lyft und Sidecar verantwortlich.

© SZ.de/dpa/AFP/fran

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