EnBW-Chef Frank Mastiaux im Porträt "Alle hatten ihre Zeit und eine Chance"

"Wir werden noch viele neue Dinge probieren" - Frank Mastiaux ist bei EnBW noch nicht am Ende, sein Vertrag wurde bis 2022 verlängert.

(Foto: Catrin Moritz/EnBW)

Frank Mastiaux übernahm den Energiekonzern EnBW vor sechs Jahren in miserablem Zustand. Er hat die Wende geschafft, während die Rivalen RWE und Eon noch kämpfen.

Von Stefan Mayr

Hard Rock Café Berlin, Ende 2017. Auf der Bühne spielt der TV-Moderator Cherno Jobatey (ZDF-Morgenmagazin) mit seiner Band Groove Gangster GmbH den Reggae-Song "I shot the sheriff". Rechts von ihm steht ein Gastmusiker und bearbeitet mit zusammengepressten Lippen seine knallrote E-Gitarre. Der graumelierte Herr trägt ein legeres, blau-weiß kariertes Hemd, aber wirklich entspannt wirkt er nicht. Man sieht ihm die Konzentration und Anspannung an. Aber immerhin, seine Akkorde sitzen, der Sound stimmt. Nicht schlecht für den Vorstandsvorsitzenden des drittgrößten Energie-Konzerns ...