bedeckt München 14°

"Digitaler Wohlstand für alle":Ludwig Erhard und das Internet

Achim Wambach, 2017

Achim Wambach leitet das ZEW in Mannheim.

(Foto: Stefanie Preuin)

Der Ökonom Achim Wambach hält ein Update der Sozialen Marktwirtschaft für möglich.

Von Marc Beise

Der Titel dieses neuen Buches ist für die Wissenden selbsterklärend. Wissend sind diejenigen, die sich noch an Ludwig Erhard orientieren, den ersten und langjährigen Wirtschaftsminister der jungen Bundesrepublik Deutschland und, wie man so sagt, Vater des Wirtschaftswunders nach 1945. "Wohlstand für alle" war die Bibel dieses deutschen Wiederaufstiegs nach 1945, Erhards Bestseller aus dem Jahr 1957, der Titel wurde zum geflügelten Wort. Ein Wort mehr, und wir sind im Jahr 2018. Über "Digitaler Wohlstand für alle" haben der Ökonomie-Professor Achim Wambach und der Journalist Hans Christian Müller geschrieben, und damit die Kernfrage der heutigen Zeit gestellt: Schaffen wir es, den in 70 Jahren aufgebauten Wohlstand ins digitale Zeitalter hinüberzuretten?

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Covid-19-Station am Universitätsklinikum Leipzig
Corona
Die Vermessung der Pandemie
Aktien Börsen Anlage
MSCI World
Der Schummel-Index, dem Anleger vertrauen
Zufriedenheit
Anleitung zum Glücklichsein
Laura Malina Seiler
Alles so wundervoll
He doesn't even care; fremdgehen
Fremdgehen
"Was kommt zuerst: die Unzufriedenheit oder die Untreue?"
Zur SZ-Startseite