Geldanlage:Wie Kryptos die alte Finanzwelt aufmischen

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(Foto: imago; Collage Jessy Asmus)

Kryptowährungen waren lange nur ein Thema für Spekulanten. Doch langsam kommen sie in der Mitte der Gesellschaft an. Sogar Sparkassen prüfen, ob sie ihren Kunden Bitcoin anbieten. Über einen riskanten Trend.

Von Paulina Würminghausen

Eigentlich war es vorhersehbar, dass sie sich irgendwann anschreien würden. "Das ist doch völliger Quatsch, beim Bitcoin gibt es keine Inflation", ruft einer mit blauem Pulli, auf dem "Bitcoin is freedom" steht. Benjamin Straub heißt er, er ist einer der Gründer des Stammtisches. "Du lebst einfach im falschen System", sagt er zu dem Mann, der genau am anderen Ende des langen Tisches sitzt. Mit "falschem System" meint er das - in seinen Augen - veraltete Finanzsystem. Und die Diskussion geht von Neuem los. Darüber, wie sich die (Finanz-)Welt wandeln müsse und wie der Bitcoin, die bekannteste Kryptowährung, dazu beitragen könne. Es ist eine Wutrede über alles, was schiefläuft bei den Banken und Finanzinstitutionen. Ein paar Leute verdrehen die Augen, ein paar lachen.

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