Deutsche Bank in China:Läuft doch bei der Deutschen Bank

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(Foto: Illustration: Stefan Dimitrov)

Bis vor Kurzem war ein hochrangiger Manager bei dem Geldhaus für Compliance, und damit für Recht und Gesetz, mitverantwortlich. Doch ausgerechnet dieser Mann war Jahre zuvor in einen dubiosen Deal für die Bank in China verstrickt.

Von Petra Blum, Christoph Giesen, Nicolas Richter und Meike Schreiber

Die Deutsche Bank hatte sich viel vorgenommen, aber dafür brauchte sie erst einmal Hilfe. Im Frühjahr 2005 wollte sie sich bei der staatlich kontrollierten chinesischen Bank Huaxia einkaufen, zehn Prozent der Anteile übernehmen. Beteiligungen wie diese galten damals als wichtiger strategischer Schritt. Die Deutschen kannten sich allerdings in der lokalen Bankenszene nicht gut aus; ihnen fehlten die Kontakte und das Verständnis für die örtlichen Verhältnisse. Es war schwierig, unter den Führungskräften der Deutschen Bank in Asien überhaupt jemanden zu finden, der Chinesisch sprach.

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