Deutsche Bahn:"Zu voll, zu alt, zu kaputt"

Züge der Deutschen Bahn

Züge stehen öfter still, als es den Bahnkunden lieb ist.

(Foto: Lennart Preiss/dpa)

Der Bahn-Konzern steckt tief in der Krise. Nun kündigt Vorstand Berthold Huber eine Offensive an, um schnell besser zu werden. Es geht um moderne Bahnhöfe, Tausende neue Jobs und den Kampf gegen Sabotage.

Interview von Markus Balser, Berlin

Dass dieser Konzern eine große Baustelle ist, wird derzeit schon an der Zentrale klar. Der gläserne Bahn-Turm am Potsdamer Platz in Berlin steht leer, auch die Chefetage ist geräumt. Das Hochhaus wird runderneuert. Berthold Huber empfängt zum Interview in seinem Ausweichbüro in der Nachbarschaft. Dort mag er die vielen Probleme der Bahn im Schienennetz nicht mehr schönreden und warnt: Statt mehr könnten in Zukunft weniger Züge fahren, wenn der Ausbau des Netzes nicht endlich vorankommt.

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