Verbrauchertäuschung Mit Trug und Siegel

Kinderspielzeug, Haushaltsgeräte, Lampen - vieles wird mit dem CE-Gütesiegel angepriesen. Doch kann man sich darauf verlassen?

(Foto: )

Das CE-Kennzeichen fehlt auf kaum einem Alltagsprodukt. Das Label suggeriert Kunden, dass sie ein sicheres Gerät kaufen. Viele Verbraucher führt es aber in die Irre.

Von Daniela Prugger und Ralf Wiegand

Wer sich im eigenen Haushalt genauer umschaut, wird staunen, wie oft er der Abkürzung CE begegnet: Milchschäumer, iPhone, Spielzeugauto, Zeitschaltuhr, Tischkicker, Fernseher, Riesenwasserspritze, Rasierapparat, Wärmflasche, Fahrradhelm - auf vielen Gegenständen, die Kunden auch jetzt im Weihnachtsgeschäft suchen, kleben diese Buchstaben drauf. Gerade hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen im Zuge der Prüfung eines Wlan-Verstärkers, der sich in der Praxis allerdings als Wlan-Störer erwies, ausdrücklich geraten, auf die CE-Kennzeichnung zu achten.

Das Label soll die Übereinstimmung eines Produkts mit den europäischen Standards für ...

Lesen Sie mit SZ Plus auch:
Nachhaltigkeit Mythos Umweltsünde

Nachhaltigkeit

Mythos Umweltsünde

Plastiktüten, Kaffeekapseln und Pappbecher sind schlecht, Fast Fashion sowieso? Wer sich die Sache genauer ansieht, kommt zu überraschenden Erkenntnissen: Eine Übersicht der Irrtümer.   Von Christian Weber