Briten in Frankreich:"Ich fühle mich nicht als Britin, ich bin Europäerin"

Lesezeit: 7 min

Briten in Frankreich

Die Schottin Alison Turriff (re.) wurde vor Kurzem in den Gemeinderat ihres neuen Heimatortes Combiers gewählt. Jetzt hat sie auch einen Einbürgerungsantrag gestellt.

(Foto: Leo Klimm)

Zehntausende Briten kaufen sich ein Haus in Frankreich, wie das schottische Paar Alison und Steve Turiff. Der unausgesprochene Deal: Sie retten historische Dörfer vor dem Verfall - und bleiben Europäer. Ein Besuch in Combiers.

Von Leo Klimm, Combiers

Aus dem Innern des alten Bauernhauses dringt angenehme Kühle. Alison Turriff hat jetzt zwei Fragen: "Tea or coffee? Isn't it lovely here?" Ja, ist es hier nicht wunderbar? 2003 haben Alison und Steve Turriff den 300 Jahre alten Hof in Westfrankreich gekauft und restauriert. Das schottische Paar hat die tragenden Holzbalken und die Steine der mächtigen Mauern freigelegt, die Böden neu gemacht, die Fenster, die Heizung, die Elektrik, die Innenausstattung, alles. Nun genießen die Turriffs, die beide um die sechzig sind, stille Tage in Combiers, einem dieser vielen hübschen Dörfer in der Gegend nordöstlich von Bordeaux. Romanische Kirchlein und malerische Häuser stehen inmitten einer Landschaft aus Wiesen, Hecken und Bächen. "Das erinnert mich ein wenig an Schottland", sagt Alison Turriff. "Nur, dass es hier sonnig und warm ist."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Relationship problems, autumn park; selbsttäuschung
Liebe und Partnerschaft
»Bin ich authentisch oder fange ich an zu täuschen?«
Kueche praktisch
Küchenplanung
"So breite Schubladen wie möglich"
HIGHRES
Psychologie
Die Welt der Träume
Corona
Was bedeutet Long Covid für Kinder?
Coronavirus
Wie gefährdet sind Kinder?
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB