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Nach Abstürzen:Boeing verspricht Hinterbliebenen 100 Millionen Dollar

Angehörige wie diese Mutter eines der Todesopfer sollen nun finanzielle Hilfe von Boeing bekommen.

(Foto: Andrew Caballero-Reynolds/AFP)
  • Der Flugzeughersteller Boeing kündigt 100 Millionen Dollar Finanzhilfe an, die an Hinterbliebene, NGOs und örtliche Behörden gehen sollen.
  • Zwei Maschinen des Typs 737 Max waren im Oktober und im März in Indonesien und Äthiopien abgestürzt. Dabei kamen insgesamt 346 Menschen ums Leben.
  • Mit Angehörigen der Opfer verhandelt Boeing außerdem vor Gericht über einen Vergleich.

Der US-Luftfahrtkonzern Boeing bietet Angehörigen von Opfern der Flugzeugabstürze in Indonesien und Äthiopien Finanzhilfen an. Der Konzern teilte am Mittwoch mit, 100 Millionen Dollar (rund 89 Mio Euro) bereitzustellen.

Das Geld solle auch Gemeinden zugute kommen, die von den Abstürzen betroffen sind. Es werde in Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen und örtlichen Behörden in Programme etwa zugunsten von Ausbildung und Entwicklung fließen und die Familien und Gemeinden finanziell unterstützen. Bei den Abstürzen zweier Boeing-Maschinen des Typs 737 Max waren im Oktober und März insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen.

Angehörige und Boeing verhandeln zudem vor Gericht einen Vergleich

Parallel verhandelt Boeing vor Gericht mit Angehörigen von Absturzopfern über einen Vergleich. Die Parteien hätten sich geeinigt, eine rasche Lösung auszuloten, damit die Betroffenen ohne lange Rechtsverfahren entschädigt werden können, hatte ein Boeing-Sprecher vergangene Woche erklärt.

Dabei geht es zunächst um den Absturz der 737 Max in Indonesien vom 29. Oktober 2018. Doch auch wegen des Absturzes vom 10. März 2019 in Äthiopien ist Boeing mit solchen Klagen konfrontiert. Der US-Konzern steht im Verdacht, die Sicherheit der 737 Max vernachlässigt zu haben. Erste Untersuchungsberichte deuteten auf einen Softwarefehler als entscheidende Absturzursache hin.

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