MeinungKrypto-KriseDie FTX-Pleite folgt einem alten Muster

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Kommentar von Jan Diesteldorf

Lesezeit: 1 Min.

Offensichtlich hat Sam Bankman-Fried mit dem Geld der Leute, die auf seiner Plattform FTX mit Kryptowährungen handelten, Löcher in den Büchern seines Hedgefonds Alameda gestopft.
Offensichtlich hat Sam Bankman-Fried mit dem Geld der Leute, die auf seiner Plattform FTX mit Kryptowährungen handelten, Löcher in den Büchern seines Hedgefonds Alameda gestopft.
Stefani Reynolds/AFP

Kunden, Werbeträger, Investoren - der Gründer der Krypto-Handelsplattform hat sie alle getäuscht. Und mal wieder zeigt sich: Menschen vertrauen Hochstaplern.

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Sam Bankman-Fried ist raus, sein Reich ist binnen Tagen zerbröselt, der Insolvenzverwalter hat übernommen. Als wäre die Pleite der Krypto-Handelsplattform FTX nicht schon spektakulär genug, setzte John J. Ray III zum Ende der Woche noch einen drauf. Der 63-Jährige hat viele große Insolvenzfälle in den USA hinter sich, er hat den Energiekonzern Enron abgewickelt, der 2001 in einem bis dato beispiellosen Bilanzskandal unterging. Aber was er jetzt sehe, schreibt Ray in seiner ersten Erklärung, sei einmalig: "Noch nie in meiner beruflichen Laufbahn habe ich ein so vollständiges Versagen der Unternehmenskontrollen und ein so vollständiges Fehlen vertrauenswürdiger Finanzinformationen erlebt."

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FTX-Pleite
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Sam Bankman-Fried, Gründer der insolventen Krypto-Börse FTX, gibt überraschend offen zu, alle geblendet zu haben. Acht Milliarden Dollar fehlen - doch wo ist das Geld der Kunden hin? Eine Spurensuche.

SZ PlusVon Jannis Brühl und Jan Diesteldorf

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