Allianz:Der Lack ist ab

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Allianz: Seit 2010 wuchs die Zahl der Kfz-Policen bei der Allianz nur um sechs Prozent - deutlich weniger, als die Zahl der Fahrzeuge in Deutschland.

Seit 2010 wuchs die Zahl der Kfz-Policen bei der Allianz nur um sechs Prozent - deutlich weniger, als die Zahl der Fahrzeuge in Deutschland.

(Foto: Clark van der Beken/Unsplash)

Es dauerte fast 20 Jahre, bis die Allianz einen vorzeigbaren Online-Anbieter in der Autoversicherung hatte. Diese Schwäche in der Digitalisierung ist auch ein Grund für den anstehenden Konzernumbau.

Von Herbert Fromme, Köln

In einem Punkt ist sich Allianz-Konzernchef Oliver Bäte ganz sicher: Die großen Konkurrenten des Versicherers heißen künftig nicht mehr Axa oder Versicherungskammer, sondern eher Amazon oder Google. Und: "Gegen diese Art von Konkurrenz kann man mit Kleinstaaterei nicht bestehen", erklärte Bäte vor wenigen Tagen. Damit begründete er die Abschaffung der Zwischenholding Allianz Deutschland. Ab 2022 soll die Welt-Holding Allianz SE das deutsche Geschäft direkt leiten, die drei Versicherer in den Bereichen Sach, Leben und Kranken erhalten mehr Kompetenzen und sollen Vorbild für internationale digitale Entwicklungen werden.

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