Test Ab in die Tiefe: Das ist der beste Spaten

Demnächst wollen Böden umgegraben und Pflanzen gesetzt werden. Denn im Herbst ist der optimale Zeitpunkt für Gartenarbeiten aller Art. Aber welcher Spaten eignet sich dafür am besten? Sechs Modelle im Test.

Von Christine Mortag

Die Hauptsaison für Gartenarbeit ist natürlich das Frühjahr, aber erfahrene Gärtner wissen, dass das neue Gartenjahr schon im Herbst beginnt. Dann ist nämlich der optimale Zeitpunkt für viele Pflanzungen und die Vorbereitung der Beete. Ziersträucher, Obstbäumchen, Nadelgehölze oder immergrüne Laubhölzer können auch gut schon im August, September gepflanzt werden.

Und bevor man ein neues Beet oder eine Rasenfläche anlegt, sollte der Boden umgegraben werden. Um ordentliche Löcher in den Boden zu bekommen, kleine Baumstrünke freizulegen oder eingewachsene Pflanzen aus ihrem Loch zu heben, wäre eine Schaufel das falsche Werkzeug - da braucht man einen Spaten. Und der sollte vor allem sauber geschliffen sein und eine scharfe Kante haben (die auch scharf bleibt), denn oft ist die Erde härter und verwurzelter als es aussieht.

Bei den Spaten gibt es zwei Grundformen: Vorne zugespitzte Blätter, die vor allem bei hartem, steinigem Unterboden eingesetzt werden, und rechteckige mit gerader oder leicht gebogener Einstechkante für lockere Böden, wie sie in den meisten Gärten vorherrschen. Ausschließlich runde Spaten haben wir im Wabengarten des ökologischen Bildungszentrums in München getestet.

Und wie sticht man richtig ein? Den Spaten senkrecht auf die Erde stellen, mit beiden Händen am Griff ordentlich runterdrücken und durch beherztes Auftreten mit einem Fuß auf der Trittkante nachhelfen, um möglichst tief in die Erde zu kommen. Ansonsten: Einfach mal unsere Expertin Christine Leyermann im Wabengarten besuchen und sich zeigen lassen, wie's geht.

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