Essen und Trinken:Meine Außenküche und ich

Lesezeit: 5 min

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In Outdoor-Küchen lässt sich problemlos ein Vermögen investieren.

(Foto: Richard Powers/imago/Arcaid Images)

Sobald es wärmer wird, werfen die Deutschen den Grill an. Längst reicht der einfache Holzkohlegrill nicht mehr aus: Die Outdoorküche ist das neue Statussymbol der Gartenbesitzer. Eine kleine Stilkunde für Menschen, die draußen nichts anbrennen lassen wollen.

Von Arno Makowsky

Das Verkaufsgespräch dauert nun schon fast eine halbe Stunde, aber die Familie ist immer noch unentschieden. Und das, obwohl der Fachmann im Hagebaumarkt gerade die "praktisch unbegrenzten Grilloptionen" des Gasgrills "Genesis II" erwähnt hat, der sich sowieso "optimalst" als Mittelpunkt der geplanten Gartenküche eigne. Der Vierjährige hat inzwischen selbstständig mehrere herumstehende Kugelgrills inspiziert und dabei dreimal die Deckel mit Getöse auf den Boden fallen lassen, was seine Mutter - blonder Zopf, modisch durchlöcherte Jeans - nicht mal ignoriert. Es gibt Wichtigeres. "Und wie reinigt man einen Gusseisen-Rost? Geht der in die Spülmaschine?"

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