bedeckt München 13°

Martin Suter:Ein Schriftsteller, der auf jedes Detail achtet

Martin Suter

"Eleganz ist die altmodischere Art, cool zu sein": Martin Suter.

(Foto: Urs Jaudas)

Martin Suter legt Wert auf schöne Anzüge und elegante Schuhe - auch in seinen Romanen achtet er auf die kleinen Äußerlichkeiten.

Von Anne Goebel

Ein Wintervormittag im Lockdown, 11 Uhr, der Schriftsteller Martin Suter sitzt zu Hause am Schreibtisch. In seiner üblichen Arbeitskluft, die so gar nicht schriftstellerisch aussieht und selbst in Zeiten von Ausgangssperren mit jedem Zentimeter auf ihrer Tadellosigkeit beharrt: dunkler Anzug, gebügeltes Hemd, Krawatte. Gut, Socken und Schuhe sieht man nicht, es bleibt beim gewohnten Oberkörper-Ausschnitt der Videointerviews. Aber Birkenstocks wird er kaum an den Füßen haben. Suter beugt sich nach vorne, streckt die dezent geschmückten Handgelenke in Richtung Kamera und sagt, er möge schöne Manschettenknöpfe. "Die hier sind blau, Lapislazuli. Mein Anzug ist auch dunkelblau." Besser kann es eigentlich gar nicht losgehen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Universitätsprofessorin des Kunstraubs verdächtigt
Biografie über Rose Dugdale
Kunst gegen Leben
Umarmung
Psychologie
"Verzeihen ist wichtig für die psychische Gesundheit"
Zufriedenheit
Anleitung zum Glücklichsein
Schifferdecker NSU Podcast
NSU und rechter Terror
Deutsche Abgründe
Under Armour
Aus der Form
Zur SZ-Startseite