bedeckt München 18°

Limonaden:Die besten Limonaden zum Selbermachen

Kühle Erfrischung für heiße Sommertage gefällig? Fünf Foodblogger verraten ihre Getränke-Rezepte.

1 / 5

Zitronen-Basilikum-Limonade

Lecker auf Rezept

Quelle: Maria Holzmüller

Wenn die Sonne bald wieder vom Himmel brennt, dann hilft vielleicht eine gut gekühlte Limonade. Produkte aus dem Supermarkt schmecken oft künstlich und enthalten sehr viel Zucker. Eine Alternative ist, das Erfrischungsgetränk selbst zuzubereiten - zum Beispiel mit lilafarbenem Thai-Basilikum, Gurke oder Mate-Tee.

Weil es auf die richtige Mischung ankommt und selbstgemachte Limonade gerne mal zu bitter wird, haben uns fünf Foodblogger die Rezepte ihrer Lieblingsgetränke verraten.

Den Anfang macht die Zitronen-Limonade, der Klassiker unter den Limos. Maria Holzmüller, Autorin unserer Serie "Lecker auf Rezept", verfeinert sie mit etwas Basilikum.

Zutaten:

2 Bio-Zitronen, gut gewaschen | 1 Stängel Basilikum | 200 ml Ahornsirup (nach Geschmack gern mehr oder weniger) | 1 Liter Sprudelwasser

Zubereitung:

Die beiden Enden der Zitrone abschneiden und wegwerfen, den Rest in Scheiben schneiden und die Kerne entfernen. Zusammen mit dem Basilikum, dem Ahornsirup und der Hälfte des Wassers so lange im Mixer pürieren, bis eine fast homogene trübe Flüssigkeit entstanden ist. Das Ganze durch ein Sieb oder ein Küchentuch abgießen. Das Sieb sollte möglichst fein sein, da die Limonade sonst noch kleine Schalenstückchen enthält, was nicht jedermanns Geschmack ist.

Am Ende mit dem restlichen Wasser aufgießen, nach Geschmack nachsüßen und mit Eiswürfeln servieren.

2 / 5

Zitronenthymian-Kirsch-Limonade

-

Quelle: Tina-Maria Lenz

Erfrischend und fruchtig schmeckt die selbstgemachte Limonade von Foodbloggerin Tina-Maria Lenz. Passend zur Kirsch-Saison gibt es auf ihrem Blog "Sonntags ist Kaffeezeit" eine Variante mit Zitronenthymian (wahlweise auch Zitronenmelisse) und frischen Kirschen.

Zutaten für 6 Gläser:

1 Vanilleschote | 200 g Zucker | ca. 5 Zweige Zitronenthymian | 3 Zitronen | 300 ml Kirschsaft (100% Direktsaft) | ca. 900 ml Mineralwasser mit Kohlensäure | Eiswürfel oder Crushed-Ice

Zubereitung:

Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark ausschaben. Den Zucker und 250 ml Wasser in einen kleinen Topf geben. Die Vanilleschote hinzufügen, aufkochen. Die Sirupmischung etwa eine Minute sachte köcheln lassen.

Den Thymian abbrausen und trocken schütteln. Den Topf von der Herdstelle nehmen. Den Thymian und die Vanilleschote unter den Sirup rühren und diesen auskühlen lassen. Die Zitronen auspressen und 100 ml Saft abmessen. Die Vanilleschote und den Thymian aus dem Sirup entfernen. Den Sirup mit Kirsch- und Zitronensaft mischen und gut kühlen. Die Limonadengläser zu etwa einem Drittel mit Sirup füllen und mit gut gekühltem Mineralwasser auffüllen. Nach Belieben mit Eiswürfeln und Thymian servieren.

3 / 5

Lila-Basilikum-Limonade

-

Quelle: Deniz Ficicioglu

Limonade aus dem Supermarkt enthält nicht nur viel Zucker, sondern auch Fructose. Wer davon nicht zu viel aufnehmen möchte, etwa weil er große Mengen Fructose nicht verträgt, für den hat Foodbloggerin Deniz Ficicioglu auf ihrem Blog "Fructopia" ein Limonaden-Rezept mit Thai-Basilikum.

Zutaten für vier Gläser:

1 Bund frisches lilafarbenes Thai-Basilikum | 5 EL fructosearmer Trauben- oder Getreidezucker, nach Geschmack Saft aus 3 frisch gepressten Zitronen | 1 Messerspitze Anis | 800 ml frisches Wasser, Zimmertemperatur

Zubereitung:

Das Thai-Basilikum waschen und abtropfen lassen. Die holzigen Stiele entfernen und wegwerfen, sowie ein paar Blätter zur Dekoration beiseitelegen. Basilikum, Traubenzucker, Zitronensaft und Anis in eine Küchenmaschine geben und so lange mixen, bis der Basilikum fein gehackt ist. Mit dem Wasser aufgießen und für eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb passieren, die Limonade auffangen und mit Basilikumblättern garniert servieren.

4 / 5

Gurkenlimonade

limo

Quelle: Jeanette Schwarz

Gurken auf dem Sandwich? Ist ein klassischer englischer Snack. Gurken im Gin Tonic? Mögen wir auch. Aber Gurken in der Limonade? Schmeckt wunderbar, findet Foodbloggerin Jeanette Schwarz. Auf ihrem Blog "Cuisine Violette" verrät sie das Rezept.

Zutaten:

250 g Minigurke | 70 ml Zitronensaft, entspricht ca. einer Zitrone | 70 ml Wasser | 130 g Zucker (falls die Limo mit Wasser statt Tonic gemischt wird: etwas weniger Zucker nehmen, etwa 90g sollten reichen) | Tonic Water oder Mineralwasser

Zubereitung:

Die Gurken waschen und gut abtrocknen, anschließend halbieren und mit einem Löffel die Kerne entfernen. Die ausgehöhlten Gurken nun mit dem Stabmixer oder einem Zerhacker kleinhäkseln und beiseite stellen.

Die Zitrone auspressen und zusammen mit Wasser und Zucker aufkochen lassen, bis sich der Zucker gelöst hat. Den Topf vom Herd nehmen, die geraspelten Gurken hineingeben und abgedeckt für 30 Minuten ziehen lassen. Den Saft nun durch ein feines Sieb geben und gut ausdrücken. Komplett abkühlen lassen.

Einen Schuss Gurkensaft ins Glas geben und mit Tonic Water oder Wasser aufgießen und die Eiswürfel zugeben.

5 / 5

Mate-Eistee

-

Quelle: Maja Nett

Der Hipster unter den Limonaden ist der Mate-Eistee von Foodbloggerin Maja Nett. Auf ihrem Blog "Moey's Kitchen" zeigt sie, wie aus Mate-Tee mit etwas Zitronen, Zucker und Mineralwasser eine erfrischende Brause wird.

Zutaten für mindestens 2 Liter:

4 El Mate Tee | 1 l Leitungswasser | 70 g Vollrohrzucker | Saft von 2 Zitronen | 1 - 1,5 l kaltes Mineralwasser

Zubereitung

Falls der Mate Tee zu staubig ist, sollte man ihn vorher gegebenenfalls etwas durchsieben. Dann vier leicht gehäufte Esslöffel für die Zubereitung vom gesiebten Tee abnehmen. Einen Liter Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen.

Das Wasser eine Minute sprudelnd kochen lassen, dann vom Herd nehmen und eine Minute auskühlen lassen. Den Mate-Tee direkt ins Wasser geben, alles gut umrühren, den Topfdeckel aufsetzen und den Tee zehn Minuten lang ziehen lassen. Inzwischen eine ausreichend große Schüssel oder hitzebeständige Karaffe vorbereiten und den Zucker hineingeben.

Den fertig gebrühten Mate-Tee nun durch ein sehr feines Sieb oder einen mit einem Mulltuch ausgelegten Trichter in die Schüssel beziehungsweise Karaffe auf den Zucker abseihen. Gut umrühren. Den Zitronensaft dazu geben und noch mal gut umrühren. Die Flüssigkeit komplett auskühlen lassen, dann im Kühlschrank aufbewahren. Sie ist jetzt die Grundlage für das Erfrischungsgetränk.

Um sich einen Mate-Eistee frisch aufzugießen, einfach ein paar Eiswürfel in ein Glas geben, zur Hälfte mit dem Mate-Konzentrat befüllen und zum gleichen Teil mit gut gekühltem Mineralwasser aufgießen.

Wird der Tee in Flaschen mit fest verschließbarem Deckel abgefüllt, hält sich die Kohlensäure etwa einen halben Tag darin. Das Mate-Konzentrat selbst lässt sich im Kühlschrank gut verschlossen problemlos einige Tage aufbewahren.

© SZ.de/naf/olkl/feko

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite