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Fahrradhelme:Fesche Salatschleuder

Stillos, unvorteilhaft, albern: Solche Ausdrücke benutzen Menschen, die sich davor drücken wollen, Fahrradhelme zu tragen. Alles Quatsch! Die Dinger können ziemlich cool aussehen - eine Auswahl.

Von Violetta Simon

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Faltbarer Helm von Closca

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Quelle: Closca

Was er kann: Lässt sich zusammenschieben und im Rucksack verstauen:

Erinnert an: eine Salatschüssel.

Eignet sich für: Picknickfreunde und Hobbyköche.

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BH60 von Livall

Fahrradhelm BH60 von Livall

Quelle: Hersteller / Livall

Was er kann: Der digitale Fahrradhelm mit LED-Funktion und Fernbedienung lässt sich per Smartphone steuern.

Erinnert an: Baustellen-Warnbarke

Eignet sich für: Radfahrer, die den Brenner überqueren oder den Gardasee umrunden. Und die kein Warndreieck mitschleppen wollen für den Fall, dass sie am Straßenrand einen Reifen flicken müssen.

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Lumos Helm

Fahrradhelm Lumos

Quelle: Lumoshelmet.com

Was er kann: Die LED-Beleuchtung schafft sechs Stunden im Blinkmodus und drei Stunden im Dauerbetrieb. Blinkt - wenn man ihn mit der Applewatch verbindet - sogar links oder rechts beim Abbiegen mit der entsprechenden Handbewegung.

Erinnert an: das Lächeln von Hollywood-Star Jack Nicholson ("Shining")

Eignet sich für: Radfahrer, die gerne BMW-Fahrer wären. Auch für Fans der Matrix-Trilogie geeignet (wegen des Um-die-Ecke-Blinkers). Brrrrrmm!

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Uvex Finale Visor

Fahrradhelm Uvex Finale Visor

Quelle: Herstellerbild

Was er kann: Tränen durch Fahrtwind vermeiden. Das Visier macht das Tragen einer Sonnenbrille überflüssig, eine Brille passt dennoch darunter.

Erinnert an: Skihelm. Oder Motorradhelm? Ach nein. Oder doch?

Eignet sich für: Radfahrer, die sich zwischendurch gerne mal woanders hinträumen. Nach Kitzbühel zum Après-Ski zum Beispiel - mit hochgeklapptem Visier, versteht sich. Als nächstes auf die Route 66.

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Fullface Helm von O'Neill

Fullface Helm von O'Neill

Quelle: Herstellerfoto

Was er kann: Aufsehen erregen. Unpraktisch sein.

Erinnert an: Motocross. Sand. Staub. Rallye Dakar. Steilwand-Rennen. Wall of Death. Downhill-Weltmeisterschaft.

Eignet sich für: Jeden, der gerne Nicolas Vouilloz (Anm. d. Red.: erfolgreichster Downhillfahrer aller Zeiten und 10-facher Weltmeister) wäre. Oder stolzer Besitzer eines Bonanza-Rads ist.

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Giro Aspect

Fahrradhelm Giro Aspect

Quelle: Hersteller

Was er kann: Trotz seiner neun Belüftungsöffnungen stylish wirken.

Erinnert an: moderne Einbauküchen - wegen der Holzoptik und den matt lackierten Fronten ... äh ... Flächen.

Eignet sich für: passionierte Käppiträger. Aber nur für solche, die der Versuchung widerstehen, den Helm mit dem Schild nach hinten zu tragen.

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Stetson Dayton

Fahrradhelm von Stetson

Quelle: Stetson, PR

Was er kann: Edel daherkommen und trotzdem sicher sein. Die Oberfläche besteht aus Leinen und Seide statt Plastik: Wurde in Kooperation mit der Deutschen Verkehrswacht entwickelt.

Erinnert an: Schiebermütze zum Anschnallen. Gerd Dudenhöffer als Heinz Becker mit Batschkapp (saarländisch für Schiebermütze).

Eignet sich für: Radler, die ihren Drahtesel für ein Dressurpferd halten.

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Helm von Radkappe, 2nd Edition

Fahrradhelm

Quelle: radkappe

Was er kann: Die Frisur erhalten - verfügt an der Rückseite über eine Aussparung für den Zopf oder den Dutt.

Erinnert an: Ostwind, Immenhof. Wieher!!!

Eignet sich für: Bibi, Tina und alle LanghaarträgerInnen, die daran glauben wollen, dass das Leben ein Ponyhof ist. Und dass der Bandname "Fury in the Slaughterhouse" sich nicht auf den schwarzen Hengst aus der US-Serie bezieht.

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Helm von DDB

Fahrradhelm mit Legohaar

Quelle: imgur

Was er kann: Die Haarpracht ersetzen. Leider gibt es das Modell des dänischen Labels nicht zu kaufen, bisher existiert nur ein Prototyp des "Innovationshuset" MOEF in Dänemark.

Erinnert an: Lego-Männchen-Frisur.

Eignet sich für: Fahrer von Modellen mit Stützrädern. Und alle, die im Herzen Kind geblieben sind.

© SZ.de/muth
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