Sportpolitik:Russischer Spitzenfunktionär mit heiklen Interessen

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Sportpolitik: Ein Mann, der seine Argumente offenbar durchaus überzeugend vortragen kann: Schützen-Präsident Wladimir Lissin (rechts) bei einem Industriegipfel in Moskau.

Ein Mann, der seine Argumente offenbar durchaus überzeugend vortragen kann: Schützen-Präsident Wladimir Lissin (rechts) bei einem Industriegipfel in Moskau.

(Foto: Tass/Imago)

Der Stahlmagnat Wladimir Lissin gilt als reichster Russe aller reichen Russen - und ist Präsident des Welt-Schützenverbandes. Dort ist der Unmut über seinen Führungsstil immens. Bleibt er trotzdem an der Spitze?

Von Johannes Knuth

Wenn die Delegierten des Weltschützenverbandes ISSF an diesem Mittwoch über der Zukunft ihres Sports brüten, werden sie das bestens erholt tun. Die ISSF hat die Abgesandten ihrer 163 Mitgliedsverbände in die ägyptische Urlaubsoase Scharm el-Scheich geladen, in den Albatros Palace, mit Sandstrand vor der Tür und 72 000 Quadratmetern, auf die sich fünf Pools, 36 Wasserrutschen, Diskothek, Juwelier, Friseur verteilen. Alles, was man für so einen Sportkongress halt so braucht.

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