FC Bayern Thiago fit fürs Spiel gegen Schalke

Bayerns Thiago könnte gegen Schalke wieder spielen.

(Foto: REUTERS)

Der zuletzt angeschlagene Mittelfeldspieler steht beim Bundesliga-Duell im Kader. Der spanische Fußball-Verband will offenbar die Verlegung eines Erstligaspiels in die USA verhindern.

Meldungen im Überblick

Fußball, FC Bayern: Die Münchner können für das Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 am Samstag wieder mit Thiago planen. "Alle sind wohlauf", berichtete Coach Niko Kovac am Freitag vor dem Abschlusstraining. Dort erwartete er mit Ausnahme der drei länger verletzten Kingsley Coman, Corentin Tolisso und Rafinha alle seine Spieler.

Der angeschlagene Thiago war am Mittwoch in der Champions League bei Benfica Lissabon (2:0) wegen einer Blessur am Zeh nicht eingesetzt worden. Für ihn war Renato Sanches ins Team gerückt und hatte einen großen Abend gefeiert. Der Portugiese werde in den kommenden Wochen wie alle anderen regelmäßig spielen, sagte Kovac.

Kovac besticht mit einfachen Lösungen

Sechs Siege aus sechs Spielen: Niko Kovac ist in München erfolgreicher gestartet als Pep Guardiola. In den ersten Wochen als Bayern-Trainer wirkt er wie ein weiser Gelehrter. Kommentar von Benedikt Warmbrunn mehr ...

Der Kroate erwartet harte Arbeit gegen die in der Liga noch punktlosen Gelsenkirchener. "Schalke 04 ist nicht gut gestartet, das will ich nicht überbewerten. Das Publikum wird sie nach vorne peitschen. Sie haben ein ordentliches Spiel gegen Porto gemacht und einen Punkt geholt. Das gibt ihnen das nötige Selbstvertrauen", sagte der 46-Jährige. "Ich erwarte ein aggressives und intensives Spiel. Wenn wir an unser Maximum herankommen, das müssen wir in jedem Spiel der Bundesliga, dann können und werden wir auch gewinnen."

Für die Münchner gibt es auch ein Wiedersehen mit Sebastian Rudy, der nach nur einem Bayern-Jahr zum FC Schalke gewechselt war. "Er ist ein toller Junge, ein toller Mensch, ein toller Fußballer", sagte Kovac. "Klar ist er motiviert, gegen seine alten Kollegen zu spielen. Dass er irgendwie Hass empfindet, kann ich mir nicht vorstellen."

Fußball, La Liga: Der spanische Fußball-Verband RFEF will der Verlegung eines Erstligaspiels in die USA offenbar einen Riegel vorschieben. Wie spanische Medien am Freitag übereinstimmend berichteten, wird der Verband die Verlegung der Begegnung zwischen dem FC Girona und Meister FC Barcelona verbieten. Der Antrag beider Vereine und des Ligaverbandes LFP, die Partie am 26. Januar 2019 in Miami austragen zu dürfen, werde abgelehnt.

Demnach habe der spanische Verband dem Ligapräsidenten Javier Tebbas am Freitag einen Brief geschickt und erklärt, dass weder die Verbände Fifa und Uefa noch die spanische Regierung die Pläne unterstützen. "Die Chancen, dass das Spiel in Miami stattfindet, liegen bei 0,0 Prozent", zitierte der Radiosender Cadena Cope einen RFEF-Verbandssprecher.

Damit ist der Streit um die Expansionspolitik des Ligaverbandes LFP offenbar endgültig eskaliert. Zuvor hatte RFEF-Präsident Rubiales bereits den Vertrag von Ligachef Javier Tebas mit dem Marketingunternehmen Relevant als "wertlos" bezeichnet. Dieser sieht vor, dass in den nächsten 15 Jahren zunächst je ein Spiel pro Saison in den USA oder Kanada ausgetragen wird.

Nach der spanischen Spielergewerkschaft (AFE) hatte auch Fifa-Präsident Gianni Infantino die Pläne kritisiert. Auch Real Madrids Trainer Julen Lopetegui sah das Vorhaben skeptisch. "Ich bin nicht dafür", sagte der 52-Jährige: "Wir sollten alle auf denselben Plätzen bei gleichen Bedingungen spielen." Dies sorge für Gleichberechtigung aller Klubs.

Ein firmeninternes Córdoba

"Der Auftritt ging gar nicht": Leipzigs Trainer Ralf Rangnick brodelt nach dem verlorenen Europa-League-Duell gegen Salzburg. Während die eigenen Zuschauer pfeifen, beweisen die Gäste-Fans Humor. Von Javier Cáceres mehr...