Volleyball - Berlin:BR Volleys stehen im Pokalfinale: "Mannheim wird großartig"

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Berlin
Berlins Trainer Cedric Enard jubelt nach dem Sieg. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Berlin (dpa/bb) - Vor ihrem fünftägigen Weihnachtsurlaub haben sich die Berlin Volleys noch einmal selbst beschenkt. Mit dem 3:1-Sieg bei den Grizzlys Giesen am Mittwochabend im Halbfinale des deutschen Volleyball-Pokals versüßten sich die Spieler ihre am Tag darauf beginnende freie Zeit. "Der verlorene erste Satz hat bei uns die Wut entfacht, die wir gebraucht haben", sagte Zuspieler Johannes Tille zum Spielverlauf.

Zum elften Mal stehen die BR Volleys nun im Pokalfinale. Fünfmal holten sie dabei die Trophäe, zuletzt 2020 mit 3:0 gegen die SWD powervolleys Düren. Die Rheinländer sind am 26. Februar in Mannheim auch diesmal wieder der Endspielgegner. Sie schalteten im zweiten Halbfinale überraschend Pokalverteidiger VfB Friedrichshafen mit 3:0 aus. "Mannheim wird großartig", verspricht Tille für das Finale.

Im Duell gegen Giesen hatten die BR Volleys zunächst große Probleme, ins Spiel reinzufinden. "Uns war bewusst, dass es nicht einfach werden würde. Aber wir haben auch nach dem Satzrückstand nicht an uns gezweifelt", sagte Außenangreifer Ruben Schott. Der Umschwung gelang den Berlinern hauptsächlich, weil Diagonalangreifer Marek Sotola fortan wie entfesselt auftrumpfte. 30 Punkte gingen auf das Konto des 2,08-Meter-Riesen. Mit fünf Assen nervte er den Gegner.

Diese Quote bei der Spieleröffnung von der Grundlinie aus erreichte auch der Franzose Timothee Carle. "Unser hervorragender Aufschlag war der Schlüssel zum Erfolg", sagte Tille. Am Ende schlugen in der Statistik beachtliche 14 Asse bei 17 Aufschlagfehlern zu Buche.

Ihr nächstes Spiel haben die BR Volleys nun erst einmal wieder in der Bundesliga am 4. Januar daheim gegen die SVG Lüneburg. Dann geht es Schlag auf Schlag: Fünf Partien muss die Mannschaft innerhalb von nur 14 Tagen bewältigen. Unterdessen findet am 18. Januar auswärts schon einmal der Testlauf für das Pokalfinale statt, wenn die Berliner zum Bundesliga-Duell in Düren antreten.

© dpa-infocom, dpa:221222-99-990055/2

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