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Transfers:Paul Pogba - 384.000 Euro pro Woche bei Barça?

Paul Pogba könnte nach Spanien wechseln.

(Foto: AFP)

Der französische Weltmeister will Manchester scheinbar verlassen. Robert Lewandowski akzeptiert nach einem Gespräch mit Bayern-Trainer Kovac offenbar das Wechselverbot.

FC Barcelona: Paul Pogba steht kurz vor einem Wechsel von Manchester United zum spanischen Meister. Laut britischen Medienberichten sei Pogba fest entschlossen, die Red Devils und Teammanager Jose Mourinho nach zwei Jahren zu verlassen. Der 25-Jährige soll in Barcelona etwa 384.000 Euro pro Woche verdienen, die Ablösesumme soll rund 100 Millionen Euro betragen. Der ehemalige Juventus-Profi Pogba soll den Premier-League-Klub aufgefordert haben, sein Gehalt von 200.000 Euro auf etwa 420.000 Euro pro Woche zu erhöhen, um ähnlich viel wie der chilenische Offensivstar Alexis Sanchez zu verdienen. Andernfalls würde er den Klub verlassen.

United soll jedoch an Pogba festhalten wollen, ein Angebot von Barcelona in Höhe von 49 Millionen Euro sowie die beiden Spieler Yerry Mina und Andre Gomes soll der Klub bereits abgelehnt haben. Pogba würde bei den Katalanen wieder mit seinem Ex-Juventus-Teamkollegen Arturo Vidal zusammenspielen, der erst kürzlich von Bayern München zu Barcelona gekommen war. Barca ist auf der Suche nach einem weiteren zentralen Mittelfeldspieler, das 21 Jahre alte Ajax-Talent Frenkie de Jong steht ebenfalls hoch im Kurs.Am Donnerstag um 18 Uhr schließt der Transfermarkt für die Klubs der Premier League, lediglich Verkäufe sind dann noch bis 31. August möglich.

FC Bayern: Dass auf den Handys der Bayern-Chefs im Poker um Jérôme Boateng noch eine Nummer mit der Landesvorwahl 0044 anruft, ist nicht zu erwarten. Der umworbene Weltmeister von 2014 soll Manchester United abgesagt haben, für das kolportierte Interesse des FC Arsenal gibt es bislang wenig Belege. Wenn Boateng geht, dann wohl zu Paris Saint-Germain. Die Franzosen haben bis Ende August Zeit. Für einen überraschenden Wechsel von Boateng in die Premier League müsste es rasend schnell gehen. An diesem Donnerstag schließt das Transferfenster der finanzstärksten Spielklasse Europas. Nach einem Bericht der Redaktion von Bild und Sport Bild hat Boateng ManUnited-Trainer José Mourinho telefonisch abgesagt, auch der Kicker schreibt dies.

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Der Innenverteidiger sehe seine größeren sportlichen Perspektiven für einen erneuten Champions-League-Sieg in München, soll er dem Portugiesen erklärt haben. Auch ein Gespräch mit Bayern-Trainer Niko Kovac soll Boatengs Kalkül beeinflusst haben. Ohnehin wären die Clubs nur schwer ins Geschäft gekommen. Manchester United soll angeblich 25 Millionen Euro Ablöse für den Innenverteidiger veranschlagt haben; zu wenig für den deutschen Fußball-Rekordmeister. Für den langjährigen Leistungsträger ist eine diskutable Ablöse 50 Millionen Euro plus X.

Zugleich beendete Kovac die Spekulationen um Stürmer Robert Lewandowski. In einem Gespräch mit dem Polen machte Kovac dem Stürmer klar, dass ein Wechsel nicht in Frage komme. "Robert weiß, wie ich über ihn denke und was ich von ihm halte". sagte Kovac der Sport Bild."Er ist weltweit sicherlich unter den Top drei Stürmern auf dieser Position. Wir werden ihn daher mit Sicherheit nicht abgeben. Das ist die Aussage, die ich ihm mitgegeben habe. Robert hat das akzeptiert. Das hat mich sehr gefreut", sagte Kovac. Lewandowski war zuletzt immer wieder mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht worden. Der 29-Jährige Torjäger hat bei den Münchner noch einen Vertrag bis ins Jahr 2021.

FC Chelsea: Der spanische Torwart Kepa von Athletic Bilbao soll Thibaut Courtois für eine Rekordsumme beim englischen Fußball-Erstligisten FC Chelsea ersetzen. Die Londoner sollen laut spanischen Medienberichten bereit sein, von der Ausstiegsklausel in Kepas Vertrag in Höhe von 80 Millionen Euro Gebrauch zu machen. Damit wäre der 23-jährige Spanier, der bisher einmal für das Nationalteam im Einsatz war, der bis dato teuerste Torhüter-Transfer. Kepa wäre fünf Millionen Euro teurer als der Brasilianer Alisson, der vor wenigen Wochen von AS Rom zum FC Liverpool gewechselt war. Kepa absolvierte in den vergangenen zwei Spielzeiten insgesamt 53 Spiele für die Basken in Spaniens La Liga und war bei der Weltmeisterschaft in Russland der Ersatz für David de Gea. Courtois, der bei der WM zum besten Schlussmann des Turnier gewählt worden war, soll kurz vor dem Wechsel zu Champions-League-Sieger Real Madrid stehen. Courtois hatte bereits von 2011 bis 2014 in Spanien bei Atletico Madrid gespielt. Er will laut seinem Berater näher bei seiner Familie sein, die in der spanischen Hauptstadt lebt.

Island: Der Schwede Erik Hamren soll offensichtlich neuer Trainer von Islands Nationalmannschaft werden. Der 61-Jährige löste seinen Vertrag als Technischer Direktor beim südafrikanischen Rekordmeister Mamelodi Sundowns FC auf. Wie der Club in Pretoria am Dienstag mitteilte, trenne man sich von dem früheren Coach der schwedischen Nationalelf, damit dieser das Amt des Nationaltrainers in Island antreten könne. Der isländische Verband bestätigte die Verpflichtung von Hamren zunächst nicht.

Der Schwede würde in Island die Nachfolge von Heimir Hallgrímsson antreten, der nach dem Vorrunden-Aus seines Teams bei der Weltmeisterschaft in Russland seinen Rücktritt erklärt hatte. Der 51-jährige Hallgrímsson hatte angekündigt, zu seinem erlernten Beruf als Zahnarzt zurückzukehren. Hamren hatte von 2009 bis 2016 die schwedische Nationalelf trainiert. Island hatte bei der EM vor zwei Jahren als Debütant mit einem Sieg gegen England im Achtelfinale und dem Aus erst eine Runde später gegen Gastgeber Frankreich für Furore gesorgt. Damals hatten Hallgrímsson und der Schwede Lars Lagerbäck zusammen als Nationaltrainer gearbeitet.

© SZ.de/dpa/sid/jbe
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