Doping im Tennis:Dopingprobe? Kann doch warten!

Doping im Tennis: Novak Djokovic, erfolgreichster Tennisspieler der Geschichte und auch mit 36 immer noch der dominierende Spieler auf der Tour.

Novak Djokovic, erfolgreichster Tennisspieler der Geschichte und auch mit 36 immer noch der dominierende Spieler auf der Tour.

(Foto: Jorge Guerrero/AFP)

Novak Djokovic gibt eine Dopingprobe erst Stunden nach dem Besuch des Kontrolleurs ab. Folgen? Keine. Das Doping-Reglement im Tennis ist abenteuerlich - obwohl in der Sportart erhöhtes Betrugsrisiko herrscht.

Kommentar von Johannes Aumüller

Man stelle sich dieses Szenario bei der Tour de France vor: Die Dominatoren Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard machen sich am Morgen bereit für eine wichtige Bergetappe, da kommt im Mannschaftshotel der Dopingkontrolleur vorbei. Der will noch eine Urin- und eine Blutprobe nehmen - doch das gelingt nicht richtig. Denn Pogacar und Vingegaard zieren sich, weil sie sich gerade so eifrig auf ihre wichtige Etappe vorbereiten. Und, na gut, den Urin geben sie mal ab - aber das Blut lieber erst am Abend nach der Etappe.

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