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Startelf-Check zu Dänemark-Deutschland:Neue Abwehr gegen den Unterhosen-Stürmer

Trotz sechs Punkten aus zwei Spielen braucht die DFB-Elf ein Unentschieden zum sicheren Einzug ins Viertelfinale der Fußball-EM. Gegen Dänemark muss Bundestrainer Löw erstmals seine Startformation verändern - bei den Dänen gilt es auf einen Angreifer vom FC Arsenal aufzupassen. Hier sind die voraussichtlichen Start-Aufstellungen und Porträts der Spieler.

Das letzte Gruppenspiel der DFB-Elf steht an: Am Sonntag trifft die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw auf Dänemark. Anpfiff in Lemberg ist um 20.45 Uhr. Trotz der Siege gegen Portugal und die Niederlande sind die Deutschen noch nicht für das Viertelfinale qualifiziert - sie brauchen mindestens einen Punkt, um sicher weiterzukommen. Bis auf den gelbgesperrten Jérôme Boateng stehen alle Spieler zur Verfügung. Sehen Sie hier die voraussichtlichen Start-Aufstellungen beider Teams und Porträts der Protagonisten.

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Die sportliche Leitung des DFB warnt vor dem Spiel. Nach den Siegen gegen Portugal und die Niederlande sei man zwar "gefühlt qualifiziert gewesen, aber auch schnell wieder von der Realität eingeholt worden", sagt Teammanager Oliver Bierhoff. Joachim Löw verweist auf den "Heim"-Vorteil im Viertelfinale, sollte man sich als Gruppenerster qualifizieren. Dann spielt das Team um Kapitän Philipp Lahm nämlich in Danzig, der Stadt also, in der sie auch ihr EM-Quartier bezogen hat.

Bei einem Sieg würde die DFB-Auswahl sogar eine historische Bestleistung schaffen: Noch nie hat sie seit der Einführung des Gruppenmodus im Jahr 1980 eine EM-Vorrunde mit drei Siegen abgeschlossen.

Mario Gomez sieht in der Konstellation sogar einen gewissen Reiz: "Ich finde es gut, dass wir uns nicht ausruhen können. Wir wissen, dass wir noch einen Punkt brauchen. Diesen Punkt wollen wir uns unbedingt holen, wir wollen auch das letzte Spiel in der Gruppe gewinnen", sagt der Dreifachtorschütze und warnt: "Wir haben noch gar nichts erreicht."