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Sport:Flashpoint sorgt mit Wiederholung von CSGO-Partie für Kritik

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Mit der Neuansetzung der Partie zwischen NiP und Anonymo hat Flashpoint den Unmut vieler CS:GO-Spieler auf sich gezogen. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn/dpa (Foto: dpa)

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Stockholm (dpa) - Schlechtes Internet kann in den vor allem online ausgetragenen "Counter-Strike: Global Offensive"-Turnieren zu großen Problemen führen. Die Entscheidung, eine Flashpoint-3-Partie zwischen Ninjas in Pyjamas und Anonymo deswegen zu wiederholen, sorgt nun für Aufruhr in der Szene.

Beim Debüt von Ex-Astralis-Star Nicolai "dev1ce" Reetz berichteten die Spieler von NiP bereits nach wenigen Runden von schweren Verbindungsproblemen. Nachdem auch mehrfache Serverwechsel das Problem nicht beheben konnten, wurde am Ende wurde trotz weiter bestehender Probleme weitergespielt - NiP verlor die Serie knapp mit 1:2.

Hinter den Kulissen brach wenig später aber ein Kampf um die Gültigkeit des Ergebnisses aus. Das eigentlich siegreiche Team Anonymo behauptete am vergangenen Sonntag auf Twitter, während des Spiels einer Verschiebung zugestimmt zu haben. Flashpoint dagegen habe die Durchführung des Spiels durchgesetzt, nur, um auf Druck von NiP die Partie später neu anzusetzen.

NiP-COO Jonas Gundersen wies die Vorwürfe des Gegners zurück. "Wir haben niemandem Druck gemacht. Ihre Lügen sind erbärmlich", schrieb er auf Twitter. Die Entscheidung sei nach einem offiziellen Einspruch von NiP gefallen, der laut dem Regelwerk zulässig sei.

Veranstalter Flashpoint erklärte in einem Statement, dass NiP die Internetprobleme während des Spiels noch nicht klar hatte belegen können. Erst nach dem Ende der Partie habe NiP klare Beweise vorgelegt, dass die Flashpoint-Server das Problem verursacht hatten, und die Organisation somit keine Schuld getroffen habe.

Zur Entscheidung und dem Umgang mit der Situation hagelte es in der Szene breite Kritik. "Als wir einmal Internetprobleme hatten, sind wir sofort zu einem anderen Haus gefahren. Es ist die eigene Verantwortung der Teams", schrieb Team-Liquid-Spieler Gabriel "FalleN" Toledo auf Twitter. Zusammen mit vielen weiteren Spielern sprach er sich gegen eine Wiederholung des Spiels aus.

Ob es dazu überhaupt kommt, ist aber unklar. Ein angesetzter Termin wurde zunächst verschoben, Anonymo-Spieler Pawel "innocent" Mocek schrieb jedoch, dass sein Team der Neuansetzung weiter nicht zustimme. In diesem Fall würde NiP allerdings einen kampflosen Sieg erhalten.

© dpa-infocom, dpa:210517-99-636750/2

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