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Ski-WM:Gold für Kristoffersen, Luitz im Krankenhaus

Alpine Skiing - FIS Alpine World Ski Championships - Men's Giant Slalom

Diesmal Erster: Henrik Kristoffersen nach dem Riesenslalom bei der WM in Are.

(Foto: REUTERS)

Überraschung bei der Ski-WM: Marcel Hirscher kann seinen Titel im Riesenslalom nicht verteidigen - für Stefan Luitz endet der Tag bitter. Die deutschen Skispringer werden Zweiter. Arjen Robben ist ratlos.

Ski-WM, Riesenslalom: Skirennläufer Henrik Kristoffersen hat bei der alpinen Ski-WM im schwedischen Are Gold im Riesenslalom gewonnen. Der Norweger setzte sich unter Flutlicht auf dem Berg Areskutan mit einem Vorsprung von 0,20 Sekunden auf Titelverteidiger Marcel Hirscher (Österreich) durch. Bronze ging an Kombinations-Weltmeister Alexis Pinturault aus Frankreich (0,42 Sekunden zurück). "Das wurde aber auch Zeit", sagte Kristoffersen nach seiner ersten WM-Medaille.

Alexander Schmid vom SC Fischen belegte einen starken achten Platz. "Nach dem ersten Durchgang war ich sehr nervös. Ich bin sehr glücklich über die Platzierung", sagte Schmid im ZDF: "Ich wollte in die Top 15, das habe ich geschafft und bin mega happy darüber."

Stefan Luitz, der sich Außenseiterchancen auf eine Medaille ausgerechnet hatte, stürzte im ersten Lauf, er fädelte mit dem linken Bein an einer Torstange ein, prallte mit dem Rücken auf die Piste, die Nase blutete. "Das war nicht schön anzuschauen. Ich habe ihn gesehen und mich sofort umgedreht", berichtete Mannschaftskollege Schmid. Im Krankenhaus in Östersund erfuhr Luitz, dass er sich das Innenband im linken Knie gerissen hatte. Seine Saison ist vorzeitig zu Ende.

Skispringen, Willingen: Die deutschen Skispringer sind zum Auftakt der WM-Generalprobe in Willingen auf das Podest geflogen. Beim letzten Teamwettkampf vor dem am Mittwoch beginnenden Saisonhöhepunkt in Seefeld kam das DSV-Quartett um Lokalmatador Stephan Leyhe auf Platz zwei und musste sich nur dem überlegenen Weltmeister Polen geschlagen geben. Karl Geiger (Oberstdorf) mit 130,0+132,0 m, der klar verbesserte Richard Freitag (Aue/135,5+141,5), Markus Eisenbichler (Siegsdorf) mit schwachen 115,0 sowie 130,0 m nach einem erneuten technischen Fehler und der solide Leyhe (128,0+132,5) kamen auf 900,2 Punkte.

Die Polen um Topstar Kamil Stoch (979,4) hatten umgerechnet satte 44 Meter Vorsprung. Dritter wurde Slowenien (874,0) vor dem ersatzgeschwächten Olympiasieger Norwegen (873,2). Für Österreich reichte es nur zu Platz sechs. Die deutschen Adler hatten zuvor in allen drei Teamspringen des WM-Winters das Podest erreicht und in Zakopane gesiegt. Den letzten Mannschaftserfolg in Willingen hatte es 2016 gegeben. Die Teamkonkurrenz bei der WM wird am 25. Februar ausgetragen, am Tag zuvor steht das Einzelspringen auf der Großschanze an.

FC Bayern, Robben: Der verletzte Flügelstürmer Arjen Robben vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München blickt nach monatelanger Zwangspause ratlos auf seine Oberschenkelprobleme. "Es geht noch immer nicht gut. Wir versuchen alles, aber im Moment ist es nicht so gut. Es ist leider genau das Problem, dass man nicht genau weiß, was es ist. Es ist wirklich schwierig", sagte der Niederländer, der seit dem Champions-League-Duell mit Benfica Lissabon (5:1) am 27. November nicht mehr gespielt hat, der Bild-Zeitung. Probleme mit dem Ischiasnerv stoppten zuletzt seine Comeback-Versuche. "Es ist sehr, sehr frustrierend", berichtete der 35-Jährige. "Du versuchst alles, du machst alles. Aber im Moment kommt nichts Gutes raus. Ich war zwei Mal wirklich nah dran, ich war ja wieder bei der Mannschaft. Aber dann gab es wieder Rückschläge."

Das Achtelfinalhinspiel der Champions League am Dienstag beim FC Liverpool (21 Uhr/Sky) wird Robben verpassen, für das Rückspiel am 13. März hat er noch Hoffnung. "Vom Kopf her ist es nicht leicht, du willst arbeiten, du fühlst dich eigentlich gut", sagte er. Gegen Benfica hatte Robben groß aufgespielt und zwei Tore erzielt. "Mein letztes Spiel war das beste Beispiel. Und ich habe das Gefühl, wenn ich wieder zurück bin, mache ich so weiter."

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