Max Verstappen

Man würde ihn ja so gern mögen, vermutlich würde das auch Sebastian Vettel. Aber Teil des unbestrittenen Talents von Max Verstappen ist seine Unberechenbarkeit, gerade bei Verteidigungsmanövern. Und das macht ihn nicht gerade beliebt. Weshalb der Niederländer nach der Kollision mit Vettel, die als normaler Rennunfall gewertet wurde, am liebsten die Regeln ändern würde, mal wieder. Denn dann kämen seiner Meinung nach solche Diskussionen erst gar nicht vor, und auch keine Strafen wie nach dem vorangegangenen Rempler mit Kimi Räikkönen. Der Dritte von Suzuka gibt den Ankläger gegen den vierfachen Weltmeister: "Er hat es an einer Stelle versucht, an der man nicht überholen kann." Am Red-Bull-Renault war der Unterboden beschädigt, die große fahrerische Leistung war es, damit noch auf einen Podiumsplatz zu kommen. Am Ende hätte er fast noch Valtteri Bottas in einen Fehler gejagt. Zur wieder auflebenden Fehde mit Vettel bemerkt der 20-Jährige hämisch: "Da sieht man mal, dass auch erfahrene Fahrer Fehler machen können, wenn sie unter Druck geraten."

Bild: Getty Images 8. Oktober 2018, 10:332018-10-08 10:33:06 © SZ.de/schm/stein