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Schiedsrichter:Eine Frage der Transparenz

Um das Schiedsrichterwesen gibt es seit Monaten Unruhe. Nun kommt eine Untersuchung des Deutschen Fußball Bundes zum Schluss, dass es keine Beweise für Mobbing gebe. Thema erledigt? Nein, denn dafür müsste der DFB den Bericht öffentlich machen.

Von Johannes Aumüller

Nun ist er also fertig, der Abschlussbericht zu einem der derzeit heikelsten Themen des deutschen Fußballs. Seit Monaten gibt es große Unruhe ums nationale Schiedsrichterwesen, gegen die langjährigen Spitzenfunktionäre Hellmut Krug und Herbert Fandel kamen immense Vorwürfe wie Mobbing oder gar Manipulation auf. Erst versuchte der Deutsche Fußball-Bund eine interne Klärung, dann setzte er die hauseigene Ethikkommission ein, und zuletzt kümmerte sich der Bielefelder Anwalt Carsten Thiel von Herff in einer gut einen Monat dauernden Untersuchung darum. Nun teilte der Verband das Ergebnis mit: Beweise für systematisches Mobbing gebe es nicht. Auch nicht für den gegen Krug erhobenen Vorwurf, er habe bei einem Liga-Spiel unbefugt Einfluss auf den Video-Assistenten genommen. Aber: Es habe deutliche Defizite bei Führungsstil und Personalführung gegeben.

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