Premier League:Schock in England: Luton-Kapitän bricht zusammen

Premier League: Mediziner und Spieler kümmern sich schnell um Luton-Profi Tom Lockyer, der auf dem Rasen zusammengebrochen ist.

Mediziner und Spieler kümmern sich schnell um Luton-Profi Tom Lockyer, der auf dem Rasen zusammengebrochen ist.

(Foto: Steven Paston/AP)

Tom Lockyer ist nach kurzer Zeit wieder ansprechbar - doch das Spiel gegen Bournemouth wird abgebrochen. Es ist schon das zweite Mal, dass Lockyer auf dem Platz kollabiert.

In der englischen Premier League ist das Fußballspiel zwischen AFC Bournemouth und Luton Town am Samstag abgebrochen worden, nachdem Luton-Kapitän Tom Lockyer auf dem Spielfeld kollabiert war. Der Verteidiger hatte im Spiel eine Kopfverletzung erlitten und war nach rund einer Stunde zusammengebrochen.

Spieler und Publikum reagierten geschockt. Lockyer wurde auf dem Feld behandelt und war nach kurzer Zeit wieder ansprechbar. Unter lautstarkem Applaus des Publikums wurde der 29-Jährige auf einer Trage vom Feld gebracht. Der Schiedsrichter schickte daraufhin beide Teams in die Kabinen und pfiff die Partie danach nicht wieder an.

Die Spieler von Luton und Bournemouth kehrten nur aufs Spielfeld zurück, um den Fans im Stadion zu applaudieren. "Wir alle hoffen und beten für unseren Anführer und Kapitän Tom Lockyer, der glücklicherweise ansprechbar ist und ins Krankenhaus gebracht wurde", teilte Luton Town mit: "Wir kennen noch nicht das volle Ausmaß dessen, was passiert ist, und wissen nicht, wie es weitergeht, aber wir danken Bournemouth und dem medizinischen Personal auf beiden Seiten für ihre sofortige Reaktion, die absolut großartig war."

Der Vorfall weckte Erinnerungen an einen ähnlichen Schreckensmoment im Sommer. Bereits im Mai war Lockyer während des Aufstiegsspiels seiner Mannschaft gegen Coventry ebenfalls zusammengebrochen. Der Luton-Kapitän hatte sich daraufhin einer Herzoperation unterzogen. Im Juni gaben die Ärzte grünes Licht für seine Rückkehr aufs Spielfeld.

"Wir entschuldigen uns bei allen anwesenden Unterstützern dafür, dass Spieler beider Mannschaften nach dem Anblick, wie ihr geliebter Teamkollege und Freund so abtransportiert wurde, nicht in der Verfassung waren, das Spiel fortzusetzen", hieß es, "und auch das Personal konnte das Spiel unter solchen Umständen nicht weiterführen, nachdem sie sich mit der Situation auseinandersetzen mussten."

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