Leverkusen schlägt Hoffenheim:Torhüter parieren stark

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Von Beginn an setzten beide Teams unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw, der am Freitag seinen Vertrag beim DFB bis 2016 verlängert hatte, auf Offensive. Kein Wunder, gehören Leverkusen und Hoffenheim doch zu den vier treffsichersten Mannschaften der Liga. Die reifere Spielanlage zeigten die Leverkusener, die sich gerade im Angriff kombinationsstark zeigten, in der Defensive aber auch viele Chancen der Gastgeber zuließen. Insbesondere das Fehlen von Mittelfeld-Dauerläufer Lars Bender machte sich bemerkbar.

Die Hoffenheimer besaßen auch die erste Torchance. Dabei durften sich die Leverkusener bei Philipp Wollscheid bedanken, dass der Freistoß von Sejad Salihovic nicht im Tor landete (9.).

Gedankenschnell war der Verteidiger kurz vor dem Schuss des Bosniers auf die eigene Torlinie geeilt und hatte den Ball per Kopf für seinen geschlagenen Keeper Bernd Leno abgewehrt.

Leno, zuletzt mit einer Weltklasse-Leistung gegen die Bayern, konnte sich kurz darauf bei einem Schuss von Torjäger Anthony Modeste auszeichnen (20.). Aber auch die Leverkusener waren stets gefährlich. Erstmals über Gonzalo Castro, der halblinks in den Strafraum zog und für Arbeit bei 1899-Keeper Koen Casteels sorgte (14.). Zwei Minuten später versuchte es Sam mit einem sehenswerten Fallrückzieher. Mit einem Schuss aus 20 Metern war der erneut spielfreudige Nationalspieler dann erfolgreicher, als er den Ball ins rechte untere Eck zirkelte und Casteels nicht gut aussehen ließ.

Die Hoffenheimer waren im ersten Durchgang aber mindestens ebenbürtig und hätte einen Torerfolg durchaus verdient gehabt, zumal ihnen ein regulärer Treffer von Kevin Volland verwehrt worden war (36.). Brych hatte fälschlicherweise auf Abseitsstellung entschieden und für die erste Fehlentscheidung des Tages gesorgt. Ein weiterer Schuss von Volland verfehlte knapp das Ziel (40.).

Im zweiten Durchgang agierte Bayer ein wenig defensiver. Torchancen gab es aber weiter auf beiden Seiten. Doch das Skandal-Tor von Kießling sorgte schließlich für die negative Note des Spiels und viele Diskussionen.

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