Internationaler Fußball Guardiola im Glück, ManUnited raus

Im FA Cup weiter: Pep Guardiola und Manchester City.

(Foto: Action Images via Reuters)

Im englischen Pokal gibt es eine Überraschung. Podolski trifft und ärgert sich, auch Schweinsteiger enttäuscht mit seinem Klub.

England

Schalke-Peiniger Manchester City darf dank der Treffsicherheit seines argentinischen Torjägers Sergio Agüero weiter von seinem ersten Triple im englischen Fußball träumen. Der Tabellenführer der Premier League erreichte durch ein mühevolles 3:2 (0:2) bei Zweitligist Swansea City erstmals seit 2017 wieder das Halbfinale im FA-Cup. Ausgeschieden ist hingegen Citys Stadtrivale Manchester United. Die Red Devils unterlagen beim Ligakonkurrenten Wolverhampton Wanderers 1:2 (0:0) und müssen auch die letzte nationale Titelchance begraben. Dem Team von Interimsmanager Ole Gunnar Solskjaer, dessen Verbleib über das Saisonende hinaus weiter unklar ist, bleibt somit noch die Chance auf den Gewinn der Champions League. Dort trifft United im Viertelfinale auf den FC Barcelona.

Matt Grimes per Foulelfmeter (20.) und Bersant Celina (29.) hatten Swansea zunächst von der ersten Halbfinalteilnahme im ältesten Pokalwettbewerb der Welt träumen lassen. Bernardo Silva (69.) brachte die Gäste Mitte der zweiten Hälfte wieder ins Spiel, ehe der in der 63. Minute eingewechselte Edeljoker Agüero (79.) per Elfmeter zunächst am Innenpfosten scheiterte. Der Ball sprang anschließend Swansea-Torwart Kristoffer Nordfeldt in den Rücken und von da ins Tor. Per Kopfball bewahrte Agüero dann kurz vor Schluss (89.) den Favoriten vor einer Blamage. In Wolverhampton sorgten Raul Jimenez (70.) und Diogo Jota (76.) für den ersten Halbfinaleinzug der Wolves seit 21 Jahren. United präsentierte sich trotz hochkarätiger Aufstellung mit Stars wie Paul Pogba und Marcus Rashford über weite Strecken ungefährlich. Pokal-Torwart Sergio Romero rettete mehrfach glänzend. Rashfords Anschlusstreffer (90.+5) kam viel zu spät.

Auch Manchester City enttäuschte trotz des Sieges über weite Strecken des Spiels. Das Team um die beiden deutschen Nationalspieler Leroy Sane, der in der 57. Minute ausgewechselt wurde, und Ilkay Gündogan hatte dem Premier-League-Absteiger lange Zeit wenig entgegenzusetzen. Der englische Meister hatte Ende Februar das Ligapokalfinale gegen den FC Chelsea im Elfmeterschießen für sich entschieden. Am vergangenen Dienstag hatte ManCity den deutschen Vizemeister Schalke im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League mit 7:0 gedemütigt. Im Viertelfinale der Königsklasse trifft die Mannschaft von Teammanager Pep Guardiola auf Ligarivale Tottenham Hotspur.

USA

Auch am dritten Spieltag der nordamerikanischen Major League Soccer hat Ex-Bayern-Profi Bastian Schweinsteiger mit Chicago Fire den ersten Saisonsieg verpasst. Gegen die bislang noch ungeschlagenen Seattle Sounders verlor das Team des deutschen Ex-Weltmeisters am Samstag mit 2:4 (0:2). Schweinsteiger spielte durch, konnte aber keine entscheidenden Akzente setzen. Chicago lag zur Pause nach den Treffern von Victor Rodriguez (8. Minute) und Jordan Morris (15.) mit 0:2 zurück. Kurz nach Wiederbeginn verwandelte Nicolas Lodeiro einen Elfmeter zum 0:3 (49.). Erst danach wurden die Gastgeber besser und verkürzten durch Raheem Edwards (56.) und Fabian Herbers (84.) noch einmal auf 2:3, doch Raul Ruidiaz zerstörte zwei Minuten vor dem Ende alle Fire-Hoffnungen auf einen Punktgewinn. Nach der zweiten Niederlage im dritten Spiel liegt Chicago auf dem drittletzten Platz in der Eastern Conference.

Japan

Trotz des ersten Saisontors von Lukas Podolski hat Vissel Kobe in der japanischen J-League den dritten Sieg nacheinander verpasst. Das Team des früheren Fußball-Weltmeisters musste am Sonntag daheim mit einem 1:1 (0:0) gegen Shimizu S-Pulse zufrieden sein. Podolski sorgte gegen die in der neuen Saison noch sieglosen Gäste in der 49. Minute zwar für die Führung, der einst auch in Deutschland aktive Chong Tese glich in der 88. Minute aber aus. Mit sieben Punkten aus vier Spielen liegt Kobe im Vorderfeld der Tabelle.

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