Fifa-Chef Gianni Infantino:Der Haifisch will die Macht in der Haifisch-Branche

Fifa-Chef Gianni Infantino: Geld? Immer her damit: Fifa-Präsident Gianni Infantino.

Geld? Immer her damit: Fifa-Präsident Gianni Infantino.

(Foto: Fotos: dpa; Shutterstock/Imago; Bearbeitung: SZ)

Gianni Infantino möchte nun auch die Milliardenströme rund um Fußballtransfers und Beraterprovisionen kontrollieren. Dafür betreibt die Fifa jetzt sogar eine eigene Bank - und spielt offenbar ein abgekartetes Spiel vor dem Sportgerichtshof.

Von Thomas Kistner

Juan de Dios Crespo hängt sehr an Gianni Infantino, dem Präsidenten des Fußballweltverbandes Fifa. Das bezeugen viele herzliche Umarmungen in den sozialen Netzwerken. In Paris stießen die zwei mit Sektkelchen auf Infantinos Geburtstag an, dreisprachig gratulierte der Spanier dem guten "Freund". Im März feierte der Sportanwalt Crespo den Fifa-Patron unter Palmen; der war gerade beim Fifa-Kongress in Ruandas Hauptstadt Kigali im Amt bestätigt worden. Und jüngst lachten die beiden, eng an eng, in Neuseeland bei der Eröffnung der WM der Frauen in die Kamera. Echte Amigos im Sport.

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