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Fußball - Sinsheim:"Unserer Verantwortung bewusst": TSG will nicht nachlassen

Baden-Württemberg
Hoffenheims Christoph Baumgartner spielt den Ball. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archiv (Foto: dpa)

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Sinsheim (dpa/lsw) - Ungeachtet des bereits feststehenden Ligaverbleibs und anhaltender Personalsorgen will es die TSG 1899 Hoffenheim im Saisonendspurt nicht ruhiger angehen lassen. "Wir haben in den letzten fünf Spielen eine Trendwende geschafft - zumindest im Vergleich zu den drei Spielen davor", sagte Trainer Sebastian Hoeneß zwei Tage vor der Auswärtspartie in der Fußball-Bundesliga bei Arminia Bielefeld am Samstag (15.30 Uhr/Sky). "Das wollen wir fortsetzen. Sobald wir auf den Platz gehen, wollen wir zeigen, dass wir gewinnen wollen."

Es gebe "keinen Grund, in irgendeiner Form nachzulassen", betonte der 39-Jährige am Donnerstag. Zumal die TSG im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga noch eine entscheidende Rolle spielen könnte. Sowohl Bielefeld als auch der abschließende Gegner Hertha BSC haben den Klassenerhalt noch nicht sicher. "Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst", sagte Hoeneß daher mit Blick auf die Tabelle.

Wesentlich angespannter als die sportliche ist derweil die personelle Situation der Kraichgauer. Neben Torhüter Oliver Baumann (Schambeinentzündung) steht auch Mittelfeldspieler Christoph Baumgartner für den Rest der Saison nicht mehr zur Verfügung. Der österreichische Nationalspieler ist im Training umgeknickt und hat sich eine Verletzung im rechten Sprunggelenk zugezogen. Man sei aber "sehr optimistisch, dass er fit wird für die EM", sagte Hoeneß. Zumindest in Bielefeld werde auch Verteidiger Chris Richards ausfallen. Der Abwehrspieler hatte schon beim 4:2 gegen Schalke wegen einer Oberschenkelblessur gefehlt.

Joshua Brenet ist gar nicht erst mit ins Quarantäne-Trainingslager eingezogen. Die Zukunft des Niederländers, der diese Saison nur einen Einsatz hatte, ist trotz seines Vertrags bis Ende Juni 2022 offen. Genau wie die von Andrej Kramaric. Der Kontrakt des kroatischen Topstürmers gilt ebenfalls noch etwas mehr als ein Jahr. Hoeneß ist zuversichtlich, dass der 29-Jährige über den Sommer hinaus bleibt. Mögliche Nachfolger suche man noch nicht, erklärte der Coach. "Wir sind grundsätzlich aufmerksam, aber nicht explizit auf einen Ersatz für Andrej. Der Transfermarkt ist noch sehr ruhig. Wir machen unsere Hausaufgaben - ohne, dass in irgendeiner Form Hektik ausbricht."

© dpa-infocom, dpa:210513-99-584467/3

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