bedeckt München 23°
vgwortpixel

FC Arsenal:"Das ist enttäuschend. Das ist besorgniserregend"

Premier League - West Ham United v Arsenal

Schlecht gelaunt; Arsenal-Trainer Unai Emery.

(Foto: REUTERS)

Der FC Arsenal hat in der Premier League den nächsten Rückschlag erlitten: Der Tabellenfünfte unterlag am Samstag ohne den nicht berücksichtigten Mesut Özil mit 0:1 (0:0) im London-Derby bei West Ham United und droht den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren. Das Siegtor für die engagierten Gastgeber erzielte der 19-jährige Declan Rice (48.).

Die Gunners, die neben Özil auch auf den verletzten Ex-Dortmunder Henrikh Mkhitaryan verzichten mussten, warten seit fünf Auswärtsspielen auf einen Sieg. "Das ist enttäuschend. Das ist besorgniserregend", klagte Trainer Unai Emery: "Wir müssen zuhause und auswärts wettbewerbsfähig sein." Die Entscheidung, auf Mesut Özil zu verzichten, obwohl dieser nach Kniebeschwerden wieder mittrainiert hatte, verteidigte er. "Ich habe die Spieler ausgewählt, die ich für dieses Match für am besten geeignet hielt", erklärte Emery: "Die Spieler, die heute gespielt haben, hatten es verdient, in diesem Spiel dabei zu sein - ob wir gewonnen oder verloren haben."

Der FC Chelsea feierte dagegen ein knappes 2:1 (1:1) gegen Newcastle United. Pedro (9.) brachte die Blues früh in Führung, nach dem Ausgleich von Ciaran Clark (40.) traf Willian (57.) zur Entscheidung. Der vom FC Bayern umworbene Callum Hudson-Odoi wurde in der 81. Minute eingewechselt.

Liverpool siegt knapp, Klopp scherzt

Auch Tabellenführer FC Liverpool hat knapp gewonnen. Bei Brighton & Hove Albion setzte sich das Team von Trainer Jürgen Klopp mit 1:0 (0:0) durch und baute seinen Vorsprung zumindest vorläufig auf sieben Punkten aus. Mohamed Salah traf in der 50. Minute per Strafstoß für Liverpool. Der frühere Ingolstädter Pascal Gross hatte zuvor im Strafraum an Salahs Trikot gezogen und Afrikas Fußballer des Jahres damit zu Fall gebracht. "Es war keine Fußball-Oper, aber ein schönes Lied", scherzte Klopp beim Sender Sky nach dem Zittersieg. Man City kann den Rückstand auf die Klopp-Elf am Montag mit einem Sieg gegen Wolverhampton wieder auf vier Punkte verkürzen.

Im Abstiegskampf erlebte André Schürrle mit dem FC Fulham eine bittere wie kuriose 1:2 (1:2)-Niederlage beim direkten Konkurrenten FC Burnley. Der Ex-Dortmunder erzielte nach zwei Minuten die Führung für die Gäste. Doch durch Eigentore von Joe Bryan (20.) und Denis Odoi (23.) gaben die Londoner das Spiel in drei Minuten aus der Hand. David Wagner verpasste mit Tabellenschlusslicht Huddersfield Town einen Erfolg bei Aufsteiger Cardiff City. Die abgeschlagenen Terriers haben nach dem 0:0 nur noch geringe Aussichten auf den Klassenerhalt.

PSG siegt locker mit starkem Draxler

Der französische Fußball-Meister Paris Saint-Germain hat sich von seinem Aus im Liga-Pokal gut erholt. Drei Tage nach der 1:2-Viertelfinalpleite gegen EA Guingamp feierte die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel bei Kellerkind SC Amiens einen 3:0 (0:0)-Erfolg. Damit baute PSG den Vorsprung an der Tabellenspitze auf Verfolger OSC Lille, der bereits zwei Spiele mehr absolviert hat, vorerst auf 13 Punkte aus.

Die Gäste dominierten von Beginn an die Partie und hatten durch den deutschen Nationalspieler Julian Draxler, der im Gegensatz zu Thilo Kehrer in der Startelf der Pariser stand, bereits in der neunten Minute eine große Möglichkeit. PSG vergab bis zur Pause weitere gute Chancen und war auch nach der Pause das spielbestimmende Team. Aber erst ein verwandelter Handelfmeter von Edinson Cavani (57.) brachte den Favoriten auf die Siegerstraße. Nach einer Gelb-Roten Karte für SCA-Verteidiger Khaled Adenon (66.) hatten die Gäste dann leichtes Spiel und machten durch Weltmeister Kylian Mbappe (70.) und Marquinhos (79.) nach Vorarbeit des starken Draxler alles klar.

Bundesliga Beim Gott des Geldes

Bundesliga vs. Premier League

Beim Gott des Geldes

Die Handelsbeziehungen zwischen der Bundesliga und der Premier League sind so intensiv wie nie zuvor. Es kommt zu klugen Transfers, geheimen Funden - und völlig überteuerten Spielern.   Von SZ-Autoren