"Guten Tag", sagt Präsident Uli Hoeneß, als er am 19. Oktober gemeinsam mit Klubboss Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic vor die Presse tritt. Was folgt, ist eine Wutansprache, die in die Bundesligageschichte eingeht und sogar FCB-Anhänger irritiert. Hoeneß und Rummenigge attackieren die Kritiker der Münchner, verlangen mehr Respekt für die Spieler. Rummenigge zitiert sogar Artikel 1 des Grundgesetzes, dass die Würde des Menschen unantastbar sei. Hoeneß wettert wenige Minuten später dann über den ehemaligen Spieler Juan Bernat, der im Frühjahr in der Champions League "einen Scheißdreck" gespielt habe.

Bild: Stuart Franklin/Getty Images 18. Mai 2019, 20:332019-05-18 20:33:52 © SZ.de/sonn/tbr