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FC Bayern:Coman ist zurück im Lauftraining

Hans Dieter Flick (Hansi ,Trainer Bayern Muenchen) mit Kingsley COMAN (Bayern Muenchen). Abschlusstraining FC Bayern Mue; Kingsley Coman Training FC Bayern

Bayern-Trainer Hansi Flick (li.) muss sich noch gedulden, bis er Kingsley Coman wieder einsetzen kann.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Der Flügelspieler kann nach seiner Knieverletzung aber weiter nur individuell trainieren. Handball-Trainer Prokop bekommt eine Jobgarantie. Lukas Podolski und der 1. FC Köln wollen künftig zusammenarbeiten.

Fußball, FC Bayern: Kingsley Coman kommt seinem Comeback beim FC Bayern wieder einen Schritt näher. Wie die Münchner mitteilten, kehrte der französische Außenstürmer am Dienstag ins Lauftraining zurück. Während seine Teamkollegen trainingsfrei hatten, setzte der 23-Jährige sein individuelles Reha-Programm nach seinem Kapseleinriss im linken Knie fort. Die Laufeinheit Comans zusammen mit einem Bayern-Fitnesstrainer dauerte eine knappe halbe Stunde. Die Verletzung hatte sich der Nationalspieler Mitte Dezember im Champions-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur (3:1) zugezogen. Bereits am Montag absolvierte Lucas Hernandez ein vollständiges Training mit der Mannschaft. Es war die erste Einheit des Verteidigers seit seiner Verletzung am rechten Sprunggelenk vor fast drei Monaten.

Handball, EM: Der Deutsche Handballbund (DHB) hat Bundestrainer Christian Prokop eine Jobgarantie ausgesprochen. Der Coach wird trotz des verpassten EM-Ziels Halbfinale definitiv beim Olympia-Qualifikationsturnier der deutschen Handballer im April (17. bis 19. April) auf der Bank sitzen. Dies bekräftigte DHB-Sportvorstand Axel Kromer bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Wien.

"Wir werden natürlich mit Christian in Richtung Olympia gehen. Wir sind überzeugt davon, mit Christian einen hervorragenden Weg eingeschlagen zu haben", sagte Kromer und verwies auf die "vielen Statements von gnadenlos überzeugten" Spielern: "Wir stellen klar, dass es intern nie eine Diskussion darüber gab, mit welchem Trainer wir zukünftig die Nationalmannschaft prägen wollen." Die deutsche Mannschaft hatte das Halbfinale zwar verpasst, sich mit einem überzeugenden Sieg gegen Co-Gastgeber Österreich (34:22) am Montag aber vorzeitig für das Spiel um Platz fünf qualifiziert. "Das groß formulierte Ziel haben wir nicht erreicht. Wir sind aber ganz nah dran an der internationalen Spitze", sagte Kromer. Innerhalb des Turniers habe das deutsche Team eine "riesige Steigerung" gezeigt.

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Für das sportlich bedeutungslose letzte Hauptrunden-Spiel gegen Tschechien am Mittwoch (20.30 Uhr/ZDF) wird es unterdessen einen personellen Wechsel geben. Der Mindener Rückraumspieler Marian Michalczik ersetzt den angeschlagenen Kreisläufer Patrick Wiencek (Knieprobleme). "Das Team ist weiter hungrig", sagte Prokop, kündigte aber auch an, mehr durchzuwechseln und die Spielanteile zu verteilen. "Die Botschaft bleibt aber, gewinnen zu wollen", sagte der Coach.

Bundesliga, FC Köln: Die Rückkehr von Lukas Podolski zum Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln nimmt konkrete Form an. Wie die Rheinländer am Dienstag mitteilten, plant der Klub eine "kurzfristige Zusammenarbeit" mit dem Weltmeister von 2014 wie auch die Einbindung in den Verein nach Podolskis Ende der aktiven Karriere. Wie diese Zusammenarbeit konkret aussehen soll, wurde nicht skizziert.

"Ich freue mich darauf, gemeinsam zu planen, wie ich den FC unterstützen kann. Denn Köln war, ist und bleibt meine Heimat und der FC ist mein Verein", wird Podolski auf der Website des Vereins zitiert. Nach seinem Abschied vom japanischen Erstligisten und Pokalsieger Vissel Kobe, bei dem der Vertrag des 34-Jährigen ausgelaufen war, stand er zuletzt in Verhandlungen mit dem türkischen Klub Antalyaspor. "Lukas ist ein Idol für eine ganze Generation FC-Fans und wird beim FC immer eine offene Tür vorfinden. Wir möchten seine Liebe und seine Strahlkraft für den FC nutzen und Lukas zugleich bei den für ihn bedeutenden und sehr persönlichen Schritten beim Übergang von der aktiven Karriere in die Zeit danach begleiten", sagte Präsident Werner Wolf.

Podolski bestritt 130 Länderspiele (49 Treffer) für Deutschland und absolvierte 181 Pflichtspiele für den FC, in denen er 86 Tore schoss. Weitere Stationen des Offensivspielers waren Bayern München, der FC Arsenal, Galatasaray Istanbul, Inter Mailand und Kobe.

© SZ.de/sid/dpa/jjs
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