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Fußball-Transfers:Bayern will offenbar Pavard verpflichten

Benjamin Pavard 2018 beim WM-Spiel Frankreich gegen Argentinien

Wechselt er zum FC Bayern? Defensivspieler Benjamin Pavard.

(Foto: AFP)

Laut "Sport Bild" bereiten die Münchner einen Transfer des Stuttgarter Verteidigers vor. Kevin-Prince Boateng will Frankfurt verlassen.

Bundesliga, FC Bayern: Der FC Bayern München bereitet nach Informationen der Sport Bild den Transfer des französischen WM-Shootingstars Benjamin Pavard im Sommer nächsten Jahres vor. Laut dem Magazin soll die Ausstiegssumme bei 35 Millionen Euro für den Außenverteidiger des Fußball-Bundesligarivalen VfB Stuttgart liegen. "Wir machen aus der Konstellation, dass Benjamin für 2019 eine Ausstiegsklausel hat, keinen Hehl", sagte VfB-Manager Michael Reschke dem Magazin (Mittwoch): "Wir verzichten gerne auf sehr viel Geld, wenn er dafür noch ein weiteres Jahr bei uns spielt."

Reschke hatte jüngst bereits betont, den französischen Fußball-Nationalspieler nicht schon in diesem Sommer ziehen zu lassen, nachdem Pavard mit seinen bisherigen Leistungen bei der WM und dem Tor im Achtelfinale gegen Argentinien noch mehr auf sich aufmerksam gemacht hatte. Nicht einmal für 50 Millionen Euro werde man ihn in diesem Jahr schon verkaufen. Eine Ausstiegsklausel für diesen Sommer hat Pavard nicht in seinem bis Mitte 2021 gültigen Vertrag, wohl aber für den Sommer 2019.

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Bereits am Dienstag hatte die französische Sportzeitung L'Équipe berichtet, dass aus der Bundesliga der FC Bayern, aber auch Borussia Dortmund und RB Leipzig Interesse an Pavard hätten. Der Außenverteidiger kann am Freitag mit der Équipe tricolore in das Halbfinale der WM einziehen, Gegner in Nischni Nowgorod ist Uruguay.

Serie A, AC Mailand: HSV-Profi Alen Halilovic wechselt ablösefrei nach Italien. Der 22-Jährige habe einen Dreijahresvertrag mit dem AC Mailand abgeschlossen, berichtet der Corriere dello Sport. 1,5 Millionen Euro plus Boni kassiere der Mittelfeldspieler pro Saison. Der 22-Jährige hatte sich Anfang 2018 einer Operation am linken Knöchel unterziehen müssen. In seiner Zeit beim HSV hatte der vom FC Barcelona verpflichtete Halilovic die großen Erwartungen nicht erfüllen können. Seit Anfang 2017 war er an UD Las Palmas ausgeliehen worden.

Bundesliga, Eintracht Frankfurt: Der Klub wird aller Voraussicht nach ohne Kevin-Prince Boateng in die neue Bundesligasaison starten. "Es ist in der Tat so, dass sich Kevin-Prince Boateng mit einem Wechsel beschäftigt. Er hat uns seinen Wunsch mitgeteilt", sagte Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner laut einer Twitter-Mitteilung der ARD-Sportschau am Dienstag. "Noch ist es nicht fix. Aber man kann davon ausgehen, dass er uns verlässt."

Der 31-jährige Mittelfeldspieler hat ein Angebot vom italienischen Erstligisten Sassuolo Calcio, berichteten zuvor Bild und Kicker. Noch würden Frankfurt und Sassuolo über die Ablöse verhandeln. Boateng war vor einem Jahr trotz eines laufenden Vertrages ablösefrei vom damaligen spanischen Erstligisten Las Palmas an den Main gewechselt.

Bundesliga, Woflsburg: Der Transfer von Nationalspieler Amin Younes zum VfL Wolfsburg ist endgültig geplatzt. Dies bestätigte VfL-Sportchef Jörg Schmadtke am Dienstag Sport1. Offensivspieler Younes stand bis zum 30. Juni noch bei Ajax Amsterdam unter Vertrag und soll beim SSC Neapel seit dem 1. Juli einen gültigen Kontrakt besitzen. Während Younes dies bislang stets dementierte, pocht der italienischen Champions-League-Teilnehmer auf ein gültiges Arbeitspapier.

Nach übereinstimmenden Medienberichten zeigte der VfL Wolfsburg lange Zeit großes Interesse am früheren Mönchengladbacher. Durch die ungewisse Transfer-Situation des 24-Jährigen wollen die Niedersachsen laut Sport1 Younes nun nicht mehr verpflichten. Bei Ajax Amsterdam fiel der Profi im März zudem wegen der Weigerung bei einer Einwechslung auf. Der Profi wurde daraufhin bis zum Saison-Ende in die zweite Mannschaft verbannt.

Younes absolvierte bislang fünf Länderspiele für die DFB-Elf und kam beim Confederations Cup 2017 zu zwei Einsätzen. Sein bis dato letztes Länderspiel absolvierte er im Oktober 2017 beim WM-Qualifikationsspiel gegen Aserbaidschan (5:1).

© SZ.de/sid/dpa/chge
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