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Europa League:Leverkusen siegt dank Bailey in Israel

Schmerzhafter Treffer: Leon Bailey (2.v.l.) beim 3:2 gegen Hapoel Be'er Scheva

(Foto: AFP)

Es läuft für die Bundesligisten in der Europa League: Leverkusen schlägt Hapoel Be'er Scheva, Hoffenheim gewinnt hoch gegen Liberec. Mario Götze scheitert derweil mit Eindhoven an Saloniki - und die Siegesserie des AC Mailand reißt.

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat in der Europa League den zweiten Sieg gefeiert und gute Aussichten auf das Erreichen der K.o.-Runde. Das Team von Trainer Peter Bosz gewann am Donnerstag bei Hapoel Be'er Sheva in Israel mit 4:2 (2:2). Mit seinen Toren in der 5. und 75. Minute war Leon Bailey Matchwinner bei den Leverkusenern. Einen Treffer für die Gäste erzielte der Israeli Or Dadia mit einem Eigentor. Den Schlusspunkt setzte Florian Wirtz in der 88. Minute mit dem 4:2. Beide Tore für die Gastgeber markierte Elton Acolatse (11., 25.). Von den noch zu absolvierenden drei Europa-League-Spielen bestreitet die Werkself zwei zu Hause, das nächste direkt am 26. November wieder gegen Be'er Sheva.

Auch die TSG 1899 Hoffenheim hält in der Europa League Kurs auf die K.o.-Runde. Der Klub besiegte am Donnerstagabend im heimischen Stadion Slovan Liberec aus Tschechien mit 5:0 (2:0). Durch den dritten Sieg im dritten Spiel ist Hoffenheim unangefochten Tabellenführer der Gruppe L. Munas Dabbur brachte die Gastgeber mit einem Doppelpack (22., 29.) gegen die stark ersatzgeschwächten Tschechen in Führung. Der dreimalige tschechische Meister musste coronabedingt gleich 15 Spieler ersetzen. In der zweiten Halbzeit schoss Florian Grillitsch (59.) das 3:0, Sargis Adamyan erhöhte mit zwei Toren in der 71. und 76. Minute noch.

Götze leidet mit Eindhoven gegen Saloniki

Mario Götze hat mit PSV Eindhoven einen schmerzlichen Rückschlag in der Europa League erlitten. Der WM-Held von 2014 und sein Team verloren am Donnerstag mit 1:4 (1:0) bei Paok Saloniki und mussten den griechischen Konkurrenten auf Rang zwei der Gruppe E vorbeiziehen lassen. Julian Weigl und Luca Waldschmidt feierten mit Benfica Lissabon einen späten Ausgleichstreffer, die beeindruckende Serie des AC Mailand riss.

Nach einer ordentlichen ersten Hälfte und dem Führungstreffer von Eran Zahavi per Foulelfmeter (20.) verlor PSV nach dem Wechsel völlig den Faden. Der Österreicher Stefan Schwab (47.), Andrija Zivkovic (55., 66.) und der 18-jährige Christos Tzolis (58.) drehten das Spiel zugunsten der Gastgeber. PSV um Coach Roger Schmidt muss deutlich zulegen, um die Zwischenrunde zu erreichen. Neben Götze stand auch der frühere Augsburger Philipp Max in der Startelf, Bayern-Leihgabe Adrian Fein kam nach dem Seitenwechsel.

Spätes Remis für Weigl und Waldschmidt

Auch für Weigl und den eingewechselten Waldschmidt lief es lange nicht mit Benfica Lissabon. Die beiden langjährigen Bundesligaprofis rannten gegen die Glasgow Rangers einem 1:3-Rückstand hinterher, in der Nachspielzeit kam Benfica aber trotz Unterzahl durch den Treffer von Darwin (90.+1) zum 3:3. Lissabon verteidigte damit in der Gruppe D die Tabellenführung vor den punktgleichen Rangers.

Mailand verliert nach 24 Partien wieder

Dem AC Mailand mit Zlatan Ibrahimovic gelang dies nicht, die Rossoneri kassierten beim 0:3 gegen den OSC Lille ihre erste Pleite nach wettbewerbsübergreifend 24 ungeschlagenen Partien. Mann des Abends war der Türke Yusuf Yazici mit einem Dreierpack (21. Foulelfmeter, 55., 58.) - es war bereits sein zweiter in der Gruppenphase.

Erfolg für Mourinho

Tottenham um Starcoach Jose Mourinho feierte seinen zweiten Sieg beim 3:1 gegen den Außenseiter Ludogorez Rasgrad. Dabei erzielte Harry Kane mit dem 1:0 seinen 200. Treffer für die Spurs. Auch der FC Arsenal kam gegen Molde FK zu einem 4:1-Favoritensieg. Martin Ellingsen brachte die Norweger in Führung (22.). Eigentore von Kristoffer Haugen (45.+1) und Sinyan Sheriff (62.) sowie Treffer von Pepe (69.) und Joe Willock (88.) sicherten den Gunners, bei denen Torwart Bernd Leno und 2014-Weltmeister Shkodran Mustafi von Beginn an ran durften, den letztlich deutlichen Erfolg.

© SZ.de/sid/dpa/ska
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