Englische Elf in der EinzelkritikCollege Boys beim Fotoshooting

Joe Hart hält im Tor so gut, dass er eigentlich kein richtiger Engländer sein kann, Scott Parker wuselt durchs Mittelfeld wie ein Junge auf dem Schulball und Stürmer Andy Carroll gibt den Extrem-Mario-Gomez mit Problemen beim Haare richten. Die englische Mannschaft beim 3:2 gegen Schweden in der Einzelkritik.

Englische Elf in der Einzelkritik – Joe Hart

Joe Hart hält im Tor so gut, dass er eigentlich kein richtiger Engländer sein kann, Scott Parker wuselt durchs Mittelfeld wie ein Junge auf dem Schulball und Stürmer Andy Carroll gibt den Extrem-Mario-Gomez mit Problemen beim Haare machen. Die englische Mannschaft beim 3:2 gegen Schweden in der Einzelkritik.

Von Thomas Hummel

Joe Hart: Jahrelang hieß es, England hat ein Super-Team aber keinen Torwart. 2012 ist es umgekehrt: Joe Hart gilt mit seinen 25 Jahren als größtes englische Torwart-Talent seit Peter Shilton. Wurde in diesem Jahr Meister mit Manchester City und hat sich inzwischen in der Nationalmannschaft festgespielt. Strahlt große Ruhe und Sicherheit aus. Kam rechtzeitig aus dem Gehäuse, um Bälle abzufangen und zog bei Källströms Geschoss rechtzeitig die Finger zurück - der Ball ging drüber. Wenn Joe Hart nicht einen solch eindeutig englischen Namen tragen würde, es gäbe handfest Zweifel, ob dieser Torwart ein Engländer sein kann. Tatsächlich einmal bereit für einen großen Titel.

Bild: AFP 15. Juni 2012, 23:062012-06-15 23:06:25 © SZ.de/hum/ska