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EM-Qualifikation: DFB-Team:Schweinsteiger sagt Länderspiele ab

Joachim Löw muss bei den kommenden Ländernspielen auf Bastian Schweinsteiger verzichten. Dessen gebrochener Zeh wird ruhiggestellt. Trotz der personellen Probleme im Mittelfeld verzichtet der Bundestrainer auf Nachnominierungen - und Michael Ballack.

Ohne Bastian Schweinsteiger muss die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei den kommenden drei Länderspielen gegen Uruguay (29. Mai) sowie in der EM-Qualifikation in Wien gegen Österreich (3. Juni) und in Baku gegen Aserbaidschan (7. Juni) auskommen.

Bastian Schweinsteiger

Bastian Schweinsteiger muss seine Teilnahme an den kommenden Länderspielen absagen. 

(Foto: dpa)

Der Mittelfeldspieler von Bayern München sagte am Freitag Bundestrainer Joachim Löw aufgrund eines Zehenbruchs für die drei Begegnungen in Abstimmung mit Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, dem Mannschaftsarzt von Bayern München und des DFB-Teams, ab. Löw verzichtet auf eine Nachnominierung.

Der 26-jährige Schweinsteiger hatte im Bundesligaspiel des FC Bayern bei Eintracht Frankfurt am 23. April einen Bruch des mittleren, rechten Zehs erlitten und auf Grund der besonderen sportlichen Situation des Rekordmeisters trotz Schmerzen bis zum Saisonende weitergespielt. Schweinsteiger muss eine längere Trainingspause einlegen. Der gebrochene Zeh wird für einen optimalen Heilungsverlauf zunächst ruhiggestellt.

Im Aufgebot steht dagegen Sami Khedira von Real Madrid, der immer noch an den Folgen eines Muskelrisses leidet und deshalb von Löw möglicherweise nicht über 90 Minuten eingesetzt werden kann.

Dass Löw in dieser Situation, trotz der gesundheitlichen Probleme seiner Mittelfeld-Stammkräfte, nicht Michael Ballack, sondern dessen Klubkollegen Simon Rolfes ins Nationalteam zurückholt, ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die Chancen für Ballack auf ein DFB-Comeback immer mehr sinken. Der Bundestrainer hält Ballack, lange Jahre die Nummer eins auf dieser Position, nicht wieder für stark genug.

Neben Rolfes dürfen auch Sven Bender (Borussia Dortmund) und Christian Träsch (VfB Stuttgart) auf Einsätze im defensiven Mittelfeld hoffen. Eventuell könnten auch Toni Kroos (FC Bayern München) oder Mario Götze (Borussia Dortmund) auf dieser Position eingesetzt werden.

Das nunmehr nur noch 22-köpfige Nationalmannschaftsaufgebot trifft sich am 27. Mai in Frankfurt zur Vorbereitungen auf die letzten Länderspiele dieser Saison.

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