Fußball:Revanche in der EM-Qualifikation

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Fußball: Jürgen Klinsmann, ehemaliger Fußballspieler und Fußballfunktionär, zieht das Los von Slowenien aus dem Lostopf.

Jürgen Klinsmann, ehemaliger Fußballspieler und Fußballfunktionär, zieht das Los von Slowenien aus dem Lostopf.

(Foto: Arne Dedert/dpa)

Auslosung bringt Neuauflage des Finales von 2021: Europameister Italien trifft in der Qualifikation zur EM 2024 in Deutschland auf den damaligen Endspielgegner England. Auch auf Weltmeister Frankreich wartet ein harter Kontrahent.

Titelverteidiger Italien und Finalgegner England treffen auf dem Weg zur Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland erneut aufeinander. Die Italiener, die sich nicht für die bevorstehende WM-Endrunde in Katar (20. November bis 18. Dezember) qualifiziert haben, treten neben England gegen die Ukraine, Nordmazedonien und Malta an. Auch Weltmeister Frankreich hat mit den Niederlanden einen Top-Gegner erwischt. Das ergab die Auslosung der zehn Qualifikationsgruppen am Sonntag in Frankfurt am Main.

Der erste Spieltag der Qualifikation steht vom 23. bis 25. März 2023 an. Die Gruppensieger sowie die zweitplatzierten Teams qualifizieren sich direkt für das Turnier, das vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 in zehn Städten ausgetragen wird. Im März 2024 werden zudem drei verbleibende Plätze in Play-off-Spielen vergeben.

Deutschland ist als Gastgeber automatisch für die Endrunde qualifiziert. Anders als etwa Frankreich vor der EM 2016 verzichtete die deutsche Mannschaft auf eine Gastrolle bei der Qualifikation. Nach der Auslosung kann sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nun in den Fünfergruppen nach möglichen Testspiel-Gegnern umschauen.

Aufgrund des Angriffskrieges gegen die Ukraine fehlte Russland bei der Auslosung. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hatte im Februar die Teilnahme russischer Nationalmannschaften und Klubs an ihren Wettbewerben "bis auf Weiteres" ausgeschlossen.

Belarus war dagegen bei der Auslosung dabei, darf seine Heimspiele aber nur auf neutralen Plätzen ohne Fans bestreiten. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hatte von Uefa-Präsident Aleksander Ceferin vergebens den Ausschluss von Belarus von der Qualifikation gefordert.

Alle Qualifikationsgruppen im Überblick:

Gruppe A

Spanien, Schottland, Norwegen, Georgien, Zypern

Gruppe B

Niederlande, Frankreich, Irland, Griechenland, Gibraltar

Gruppe C

Italien (Titelverteidiger), England, Ukraine, Nordmazedonien, Malta

Gruppe D

Kroatien, Wales, Armenien, Türkei, Lettland

Gruppe E

Polen, Tschechien, Albanien, Färöer, Moldau

Gruppe F

Belgien, Österreich, Schweden, Aserbaidschan, Estland

Gruppe G

Ungarn, Serbien, Montenegro, Bulgarien, Litauen

Gruppe H

Dänemark, Finnland, Slowenien, Kasachstan, Nordirland, San Marino

Gruppe I

Schweiz, Israel, Rumänien, Kosovo, Belarus, Andorra

Gruppe J

Portugal, Bosnien und Herzegowina, Island, Luxemburg, Slowakei, Liechtenstein

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