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Erbe von Joachim Löw:"Löw wollte voll in die Evolution des Fußballs eintauchen"

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"Da kam dieser ehemalige Stürmer zu uns rüber...": Uruguays Trainer Óscar Washington Tabárez bei einem Länderspiel 2011 im Gespräch mit DFB-Teammanager Oliver Bierhoff.

(Foto: Karina Hessland/Hessland/Imago)

Óscar Washington Tabárez amtiert in Uruguay so lange wie sein deutscher Kollege. Vor dem Ende der Jogi-Löw-Ära analysiert er dessen Errungenschaften und erklärt, warum er bei der EM zum "Ideendieb" werden möchte.

Interview von Javier Cáceres

Mitten im Corona-Lockdown kursierte die Fußballmeldung, Joachim Löw, 61, habe Óscar Washington Tabárez, 74, als Dekan aller Nationaltrainer der Welt abgelöst - weil er jetzt noch länger im Amt sei als der vermeintlich zurückgetretene Dauercoach von Uruguay. Die Uruguayer widersprachen einigermaßen erzürnt. Denn "El Maestro", wie Tabárez in seiner Heimat wegen seiner Ausbildung zum Schullehrer und seiner weisen Worte wegen genannt wird, amtiert seit März 2006, also einige Monate länger als Löw, der nach der WM 2006 das DFB-Team von Jürgen Klinsmann übernahm. Dass Tabárez seinen Vertrag - wie schon einmal in der Vergangenheit - kurzzeitig wegen der Pandemiepause ruhen ließ, bedeute jedoch mitnichten, dass er als Nationaltrainer aufhöre, war aus Uruguay zu hören. Ganz abgesehen davon, dass Tabárez bereits von 1988 bis zur WM 1990 Nationalcoach war. Er stehe daher so oder so im Ranking der dienstältesten Trainer vor Löw.

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