Elf des SpieltagsRennen und grätschen statt Urbi et Orbi

Die Bundesliga gibt sich an Ostern gottesfürchtig: Hakan Calhanoglu glaubt, dass nur noch Gott den Abstieg des HSV verhindern kann, Bremens Franco Di Santo verdankt den Werder-Aufschwung ähnlichen Kräften. Ein Münchner schafft mit einer Vorlage ein Novum in dieser Saison.

Elf des Spieltags – Fabian Lustenberger

Die Bundesliga gibt sich am Osterwochenende gottesfürchtig: Hakan Calhanoglu befürchtet, dass nur noch der liebe Gott den Abstieg des HSV verhindern kann, Bremens Franco Di Santo verdankt den Werder-Aufschwung ebenso dem Herren. Ein Münchner schafft mit einer Vorlage ein Novum in dieser Saison.

Die Elf des Spieltags.

Fabian Lustenberger: Es war ein Nachmittag zum Vergessen, den der Hertha-Kapitän am Samstag in Augsburg erlebte. Der Defensivmann erlitt beim Aufwärmen eine erneute Verletzung im rechten Oberschenkel - und sorgte für große Besorgnis. "Es sieht nicht gut aus. Es ist wahrscheinlich keine Zerrung, sondern ein Muskelfaserriss", erklärte Hertha-Trainer Jos Luhukay nach der Begegnung. Der Schweizer Nationalspieler wollte in der Partie beim FC Augsburg erstmals seit Anfang Februar wieder auflaufen, ehe er sich vor dem Anpfiff erneut weh tat. "Es war schon ein Schock. In erster Linie für Fabian, aber auch für uns", sagte Luhukay, der das leichte Mannschafts-Training am Sonntag absagte. Der neuerliche Ausfall sei ein herber Verlust, zumal der Verteidiger "vielleicht noch auf dem Sprung" zur Weltmeisterschaft nach Brasilien war. Ihm droht nun erneut eine Pause - Augsburg verließ Lustenberger humpelnd und ohne große Hoffnung auf die WM.

(jbe)

Bild: dpa 21. April 2014, 11:112014-04-21 11:11:15 © SZ.de